Bundesliga
Werder Bremen lehnt Trennung von Alvero, da Verhandlungen stocken
Werder Bremen genoss einen soliden Start in die Bundesliga‑Saison, doch nicht alle Kadermitglieder haben die Erwartungen erfüllt. Der Verein sah sich nach der Kündigung von Dawid Kownackis Vertrag in der letzten Woche mit der Frage nach der nächsten Vertragsauflösung konfrontiert. Unterdessen steht Skelly Alveros Zukunft unter intensiver Beobachtung. Foto von Jürgen Fromme fängt den Optimismus des Teams zu Beginn der Saison ein.
Kownackis Vertrag gekündigt
Dawid Kownacki sah, dass sein Vertrag mit Werder Bremen in der vergangenen Woche auslief, wie 90min berichtete. Der Abgang des Mittelfeldspielers war Teil eines breiteren Musters, bei dem mehrere Spieler die Ziele des Vereins nicht erreichten. Sein Weggang hinterlässt eine Lücke im Kader, die der Verein nun schließen muss. Die Kündigung unterstreicht den Druck auf den Verein, in der Bundesliga Ergebnisse zu liefern.
Der Verlust von Kownacki verdeutlicht zudem die wettbewerbsintensive Natur des Kaders, in dem nur diejenigen, die konstant Leistung zeigen, ihren Platz behalten. Werders Management signalisierte, dass schwache Leistungen nicht toleriert werden, und bekräftigte damit einen leistungsorientierten Ansatz. Diese Haltung hat im gesamten Umkleideraum Resonanz gefunden und andere Spieler dazu veranlasst, sich zu profilieren. Die frühe Saisonleistung des Vereins bleibt ein entscheidender Faktor für diese Entscheidungen.
Alveros Vertrag bleibt bestehen
Skelly Alvero, der 2,02 Meter große defensive Mittelfeldspieler, kam nach einem anfänglichen Leihgeschäft dauerhaft von Olympique Lyon für eine Ablösesumme von 4,75 Millionen Euro. Ein anschließender Leihvertrag zu Amiens SC in der zweiten Hälfte der vorangegangenen Saison konnte seine Karriere nicht neu beleben. Seit seiner Rückkehr im Sommer hat der 24‑jährige nur zweimal für Werders zweite Mannschaft gespielt.
Werder Bremen gibt Skelly Alvero trotz schwacher Bilanz weiterhin Chance
Sportdirektor Clemens Fritz sagte gegenüber DeichStube, dass „eine Vertragskündigung für Alvero kein Thema ist“. Er fügte hinzu: „Skelly hat noch die Möglichkeit, sich zu beweisen. Er muss jetzt auftreten und sich verfügbar machen, dann freuen wir uns, positiv überrascht zu werden.“ Alveros Vertrag läuft bis 2028, was bedeutet, dass jede vorzeitige Kündigung eine erhebliche Entschädigungszahlung erfordern würde.
Mittelfeldwettbewerb und Zukunftspläne
Der Wettbewerb im Mittelfeld bleibt hart. Während Jens Stage und Senne Lynen unbestimmt ausfallen, bevorzugt Cheftrainer Daniel Thioune derzeit Youri Regeer und Dariusz Stalmach für die zentralen Positionen. Alvero musste am Montag das Training vorzeitig verlassen, was Bedenken hinsichtlich seiner Fitness und Form verstärkt.
Der Verein hofft, im Winter‑Transferfenster einen zahlenden Käufer für Alvero zu finden, möglicherweise in seinem Heimatland Frankreich, trotz seines geringen Einflusses in Bremen. Das Marktpotenzial in Frankreich könnte eine Lösung bieten, obwohl seine Zeit in Bremen kein ideales Resümee darstellt. Da der Vertrag bis 2028 gesichert ist, ist Werder unwahrscheinlich, den Deal zu kündigen, und zieht stattdessen einen Verkauf vor.