Werder Bremen kämpft im neuen Jahr mit einem unruhigen Transferzeugnis
Werder Bremen beginnt das neue Jahr mit einem unruhigen Transferzeugnis: Bis zum Deadline Day und bis zum Ende des Transferfensters musste der Klub noch zahlreiche Neuzugänge tätigen, sodass der Kader für die bevorstehende Saison voller Fragezeichen ist. Es bleibt abzuwarten, ob die Grün-Weißen damit die Klasse halten können.
Neue Verpflichtungen im Fokus
Der 45‑jährige Fußball‑Geschäftsführer Clemens Fritz hat trotz fehlender Ankündigung mehrere vielversprechende Spieler verpflichtet. KIENZLE/GettyImages zeigt, dass die Grün‑Weißen vor allem den jungen Spanier Chuki (22) als langfristige Alternative zu Romano Schmied ins Zentrum holen. Aus der Ankündigung von Fritz wurde nichts weiter verraten, und das Ziel ist, den Kader zu verstärken. Diese Neuzugänge sollen das Grün der Trikots weiter repräsentieren.
Der Spanier Chuki soll langfristig die Rolle von Romano Schmied übernehmen und bringt ein feines Fußwerk mit, das im Bremer Zentrum benötigt wird. Obwohl er noch Zeit zur Entwicklung braucht, ist sein Potenzial laut den Verantwortlichen eindeutig vorhanden.
Polen-Oskar Wojcik gilt als Königstransfer der Grün‑Weißen und soll den Platz von Karim Coulibaly übernehmen. In der Vorbereitung zeigte er einen guten Eindruck und könnte aufgrund von Niklas Starks Verletzungsanfälligkeit sofort Innenverteidiger Nummer drei werden.
Werder Bremen gibt Skelly Alvero trotz schwacher Bilanz weiterhin Chance
Moussa Ndiaye, ein 24‑jähriger Senegalese, erhielt eine Kaufoption für den kommenden Sommer, sodass Werder Bremen langfristig Zugriff auf ihn hat. Er wird als dynamischer und defensiv stärkerer Konkurrent zu Olivier Deman eingeschätzt, was seine Integration in die Startelf beschleunigen könnte.
Der Brasilianer Arthur, aus Leverkusen geholt, soll zusammen mit einem weiteren Brasilianer ein äußerst dynamisches Außenverteidiger‑Duo bilden. Seine Flanken haben bereits Trainer Daniel Thioune überzeugt, sodass er voraussichtlich den Stammplatz auf Rechts sichern wird, während Mitchell Weiser weiter vorne eingeplant bleibt.
Ausblick auf die Klassenerhalt‑Jagd
Der 33‑jährige Stürmer Niclas Füllkrug kehrt zum dritten Mal nach Bremen zurück und soll mit seinen Toren zum Klassenerhalt beitragen. Trotz enttäuschender zweijähriger Bilanz wird erwartet, dass er an seiner alten Wirkungsstätte wieder aufblüht.