Wenger als möglicher Gegenkandidat an entscheidendem Tag für Infantino
Gianni Infantino muss am Donnerstag während eines FIFA‑Council in Zürich für sein Verhalten der letzten Monate Rechenschaft ablegen, während Quellen der BBC melden, dass Arsène Wenger als möglicher Gegenkandidat genannt wird.
Spannende Agenda der Versammlung
Ab 11.00 Uhr kommen Infantino und 36 weitere Fußballfunktionäre zusammen, um unter anderem die Sperre des amerikanischen Spielers Folarin Balogun zu diskutieren. Der KNVB, UEFA‑Präsident Aleksander Ceferin und CONCACAF‑Präsident Victor Montagliani haben sich ebenfalls gegen Infantino ausgesprochen.
New York Post zitiert vier anonyme FIFA‑Quellen, die behaupten, dass Infantino persönlich eingegriffen hat, um die Sperre rückgängig zu machen. Zusätzlich wird die Verleihung des ersten FIFA‑Friedenspreises an Donald Trump sowie Gerüchte über angebliche Vergütungen für Infantino behandelt.
The Times berichtet, dass der Schweizer im Jahr 2024 rund 1,3 Million Pfund über eine Organisation erhalten haben soll, die am WM beteiligt war, was die FIFA bestreitet.
Infantino entschuldigt sich bei FIFA für das Privatisierungsprojekt der WM
Infantino möchte die Versammlung nutzen, um einen neuen Finanzvorschlag zu präsentieren: Er strebt an, in den nächsten vier Jahren 6,35 Milliarden Dollar für die Entwicklung des internationalen Fußballs bereitzustellen, zum Nutzen aller 211 nationalen Verbände und der sechs Konföderationen.
Die Wahlen innerhalb der FIFA nähern sich: Im März 2027 will Infantino sich für eine vierte und letzte Amtszeit wiederwählen. Der ehemalige Spurs‑Verteidiger Ramon Vega ist bereits der erste Gegenkandidat, und nun wird auch der ehemalige Arsenal‑Manager Arsène Wenger genannt.
Infantino entschuldigt sich, ärgert die Fußballwelt beim Zürcher Rat
Laut der BBC hoffen verschiedene große Namen aus der Fußballwelt, dass der Franzose, der derzeit als Leiter der globalen Fußballentwicklung für die FIFA tätig ist, den Schritt zum Präsidentenamt machen wird. The Telegraph fügt Luis Figo, Sheikh Salman (Bahrain) und Michele Kang (Vorsitzende und Eigentümerin von Olympique Lyon) zur Liste potenzieller Gegenkandidaten hinzu.