Wegen Polanski-Nachfolge steht Gladbach vor riskantem Schritt
Wegen Polanski-Nachfolge steht Borussia Mönchengladbach an einem entscheidenden Schritt: Nach der 0:5‑Niederlage gegen den SC Freiburg am Sonntag trennten die Borussen den Cheftrainer Eugen Polanski und suchen nun mit einem Budget von rund vier Millionen Euro einen neuen Mann für den Trainerstuhl.
Budget und Risiko
Nach den ersten drei Spieltagen der neuen Saison befindet sich Borussia Mönchengladbach auf einem Scheideweg und steckt tief im Schlamassel. Noch kein Punkt ist auf der Habenseite der Fohlen angekommen, sodass der Traditionsklub vom Niederrhein gemeinsam mit dem HSV ganz unten liegt. Das von Christian Verheyen/GettyImages zeigt die trauernde Mannschaft nach der Niederlage.
Die teils katastrophalen Auftritte und die fehlende sportliche Weiterentwicklung der Mannschaft führten am Sonntag nach der 0:5‑Klatsche gegen den SC Freiburg zur Trennung von Cheftrainer Eugen Polanski. Die Borussen müssen nun die wichtigste sportliche Position im Team neu besetzen.
Laut verfügt Gladbach‑Boss Rouven Schröder über ein Budget von etwa vier Millionen Euro, um den passenden Mann für den Trainerstuhl zu verpflichten. Dabei sei man bereit, bei Bedarf eine Ablöse zu zahlen, um Kandidaten zu gewinnen, die noch vertraglich gebunden sind.
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Bereits bei Adi Hütter legte der Verein eine satte Ablöse von 7,5 Millionen Euro für den Österreicher aus, doch nach nur einem Jahr und einem mageren Punkteschnitt von 1,38 verließ er die Mannschaft. Die Erfahrung hat die Angst geschürt, erneut viel Geld in den Sand zu setzen.
Schröder trifft die Entscheidung nicht allein; er wird von Roland Virkus unterstützt, während Finanzchef Stefan Stegemann und Markus Aretz die finanziellen Rahmenbedingungen prüfen. Die interne Abstimmung soll sicherstellen, dass das Geld zielgerichtet eingesetzt wird.
Die Hoffnungen der Gladbach‑Fans dürften jedoch begrenzt bleiben, denn die letzten Trainerentscheidungen erfüllten nicht die großen Erwartungen. Die Angst, erneut viel Geld zu verlieren, dominiert die Diskussion um die kommende Polanski‑Nachfolge.