Bundesliga
Warum der Vereinsnamen Werder Bremen Bedeutung für die Stadt hat
Am Ufer der Weser, wo das Weserstadion auf dem Peterswerder thront, hallt noch das Echo der Gründungsjungen, die 1899 den Namen „Werder“ wählten. Der Verein wird häufig einfach nur als „Werder“ bezeichnet, doch die Herkunft dieses Namens ist eng mit dem Gründungsort verknüpft.
Ursprung des Namens Werder
Das Wort „Werder“ bezeichnet im Mittel‑ und Althochdeutschen eine Insel oder ein von Wasser umgebenes Flussufer. Im Fall von Werder Bremen meint es den Stadtwerder, ein Stück Land zwischen Weser und Kleiner Weser, wo sich die Gründer trafen.
Im Februar 1899 gründeten sechzehn Schüler auf der Veranda des Ausflugslokals „Kuhhirte“ den Fußball‑Verein „Werder“ Bremen von 1899. Das Training und die Spiele fanden zunächst auf den Wiesen des Stadtwerders statt.
Verbindung zum Weserstadion
Auch das heutige Heimstadion liegt auf einer Flussinsel – dem Peterswerder. Damit bleibt die geografische Verbindung zwischen Namen und Spielstätte bis heute erhalten.
1919 erfolgte die Umbenennung in Sport‑Verein „Werder“ von 1899 e. V., und 1920 wurde der offizielle Name zu Sportverein Werder Bremen von 1899 geändert. Der Begriff blieb stets Bestandteil des Vereinsnamens.
Im Alltag spricht man oft von „Werder“ oder den „Grün‑Weißen“, während die offizielle Bezeichnung SV Werder Bremen lautet. Der Klub zählt zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga.
In vielen Reden wird die Herkunft des Namens hervorgehoben, weil sie die enge Bindung des Vereins an seine Stadt und das Flussufer betont.