WM
Vozinhas Heldentaten stärken Kap Verde, Tunesien feuert Trainer
Der kapverdische Torhüter Vozinha, ein 40‑jähriger Veteran von Chaves, sah seine Social‑Media‑Follower von 50.000 auf 2,5 Millionen anwachsen, nachdem das Gruppenspiel gegen Spanien bei der FIFA‑Weltmeisterschaft 2026 unentschieden endete. Im selben Turnier entließ Tunesien Cheftrainer Sabry Lamouchi nach einer 5:1‑Niederlage gegen Schweden.
Spanien, trainiert von Luis de la Fuente, musste im Mercedes‑Benz‑Stadion in Atlanta ein 0:0 gegen Kap Verde hinnehmen, obwohl sie 27 Schüsse, davon sieben aufs Tor, abgaben. Vozinhas Reihe von Paraden vereitelte die erwarteten 2,1 Tore Spaniens und verschaffte der kapverdischen Mannschaft ihren ersten WM-Punkt.
Premier‑League‑Stars Vitkor Gyokers und Alexander Isak trafen jeweils, als Graham Potters Team Tunesien in Guadalupe im Gruppenspiel F überrollte. Die Niederlage veranlasste den tunesischen Verband, Mondher Kebaier als wahrscheinlichen Nachfolger von Lamouchi zu benennen.
Österreich und Algerien sichern sich das Achtelfinale – Dramatik in Gruppe J
Frankreich eröffnet Gruppe I gegen Senegal, das erste Aufeinandertreffen seit der WM 2002, wobei die Mannschaft von Pape Thiaw die französische Abwehr auf die Probe stellen soll. Didier Deschamps, im letzten Turnier seiner Karriere, will Frankreich zum dritten WM-Finale in Folge führen.Keeper Musleras Patzer bringt Gruppe H durcheinander – Kap Verde steht im Achtelfinale
Lionel Messi wird sein 200. Länderspiel für Argentinien im Auftakt von Gruppe J gegen Algerien feiern und damit als erster Spieler an sechs Weltmeisterschaften teilnehmen. Argentinien beginnt die Titelverteidigung aus Kansas City, wo Inter Miami, im Besitz von David Beckham, beheimatet ist.