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Von Dijon-Enttäuschung zu Genf-Doppel: Terchoun peilt YB-Duell an

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Von Dijon-Enttäuschung zu Genf-Doppel: Terchoun peilt YB-Duell an

Meriame Terchoun steht vor einem krassen Kontrast: nach einer bitteren Phase bei Dijon blickt sie nun auf ein Spitzenspiel gegen YB, wobei Servettes Terchoun das Double verteidigen will. Nachdem sie ihr erstes Tor nach 36 Minuten im Genfer Trikot erzielt hat, ist die 30‑jährige fest entschlossen, dieses frühe Versprechen in einen saisonlangen Triumph zu verwandeln.

Meriame Terchoun kam zu Servette Chênois, unterschrieb ihren ersten Profivertrag in ihrer Heimat Schweiz nach vier Jahren in der obersten französischen Liga bei Dijon FCO. Zu Beginn der Saison tritt sie dem Verein in Genf bei und bringt Erfahrung in die Schweizer Frauenliga.

Dijon-Enttäuschung zur Genfer Ambition

"Erst habe ich die Latte, später den Pfosten getroffen. Dann ist er endlich rein," erinnerte sie und beschrieb den Moment, in dem ihr Schuss endlich das Netz fand. Das Zitat unterstreicht ihre Ausdauer nach früheren Fehlschüssen.

Im ersten Spiel traf sie das Tor nach 36 Minuten, ein Moment, der der Auftakt zu einem überzeugenden 3:0‑Sieg der Meister gegen Aarau sein könnte. Das frühe Tor hob ihren Einfluss hervor, obwohl sie es nur kurz genießen konnte.

Nach vier Jahren in der französischen Liga bei Dijon FCO kehrte Terchoun in die Schweiz zurück, nachdem sie zuvor Teilzeit für den FC Zürich gespielt hatte. Vor dem Wechsel trainierte sie am Genfersee, und im Sommer schloss sie den Wechsel zu Servette Chênois ab.

Spitzenspiel gegen YB Frauen

Sie lobte ihren neuen Verein und sagte: "Wir als Frauen haben das verdient" und "Es gefällt mir sehr gut hier. Ich bin überzeugt von diesem Projekt." Sie ist der Meinung, dass das Team bereit ist, das Double zu verteidigen.

In Bern stellt das bevorstehende Spitzenspiel die YB Frauen den Servette Chênois gegenüber. YB will immer noch Rache für das Cupfinale und das Playoff‑Final der vorherigen Meisterschaft nehmen, beide verloren gegen die Genfer Mannschaft. Vor dem Spiel will das Team die Rechnung begleichen.

Terchoun betonte außerdem die persönliche Bedeutung, ihrer Kollegin Ramona Bachmann gegenüberzustehen. "Die ganze Geschichte, die sie erleben musste, ist mir sehr nahegegangen," sagte sie und wies auf Bachmanns Rückkehr nach einem Kreuzbandriss vor der Heim‑EM 2025 hin. Sie freut sich darauf, das Spielfeld zu teilen.

Am Freitag wird eine größere Standortbestimmung folgen, wobei das Spiel live in der SRF Sport App übertragen wird. Die Übertragung ist für den 20.08.2026 um 19 Uhr geplant und gibt den Fans die Möglichkeit, die Begegnung in Echtzeit zu verfolgen.

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