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Vom Auftaktverlust zum Doppelt‑Minuten‑Sieg: Österreichische Frauen drehen das Blatt
Nur zwei Minuten auseinander, sicherten Patricia Pfanners Tore in der 63. und 65. Minute einen 2‑0 Sieg für die österreichischen Frauen gegen LASK und verwandelten eine 0‑1 Auftaktniederlage gegen St. Pölten in einen entscheidenden Ligasieg in ihrem zweiten Bundesliga‑Spiel der Saison.
Von der Auftaktniederlage zum Ligasieg
Nach der 0‑1 Auftaktniederlage gegen St. Pölten gingen die Veilchen als Wien‑Favoriten in das Spiel gegen LASK, fanden jedoch zu Beginn schwer zum Tor. Der Durchbruch kam, als Pfanner einen Doppelpack vollendete und zweimal innerhalb von zwei Minuten traf. Der Schlusspfiff bestätigte einen klaren 2‑0 Triumph für Österreich und markierte ihren ersten vollen Punkteeinzug in der Liga.
Auswirkungen auf die Tabelle und kommende Spielpläne
Der Sieg brachte die österreichischen Frauen auf den dritten Platz mit drei Punkten, während LASK, das bereits drei Spiele absolviert hat, ebenfalls mit drei Punkten den fünften Platz belegt. Beide Vereine werden versuchen, ihre Positionen im Verlauf der Saison zu verbessern. Die nächste Runde beinhaltet mehrere Begegnungen, darunter SPG Union Kleinmünchen/FC Blau‑Weiß Linz gegen First Vienna FC am Samstag sowie drei Sonntagsspiele, die den dritten Spieltag abschließen.
Verena Hanshaw, ein neuer Österreich‑Neuzugang, bemerkte: „In Wien sind die Menschen sehr gestresst“, und betonte damit den Druck rund um die frühen Leistungen des Vereins. Rapid‑Kapitänin Sandrina Haupt fügte hinzu: „Unsportlichkeiten ärgern mich“, was die wettbewerbsintensive Atmosphäre in der Liga widerspiegelt.
Die österreichischen Frauen akzeptieren ihre Rolle als Favoriten gerne, während St. Pölten öffentlich erklärte, sie wollten „die Platte zurückholen“, was die Rivalität zwischen den beiden Vereinen unterstreicht. Beide Teams wurden bereits von Spielplanänderungen betroffen, da ihre Spiele am zweiten Spieltag wegen Champions‑League‑Qualifikationsverpflichtungen am vorherigen Samstag verschoben wurden.
Bevorstehende Spiele im dritten Spieltag umfassen SKN St. Pölten gegen SCR Altach, SK Sturm Graz gegen FC Red Bull Salzburg und SpG Südburgenland/TSV Hartberg gegen SK Rapid. Diese Begegnungen werden prüfen, ob Österreich nach seinem ersten Ligageschäft das Momentum halten kann und ob St. Pölten sich von der Auftaktniederlage erholen kann.
Der Kontrast zwischen einer frühen Niederlage und einem schnellen, entscheidenden Sieg verdeutlicht die Widerstandsfähigkeit der österreichischen Frauen und setzt einen vielversprechenden Ton für den Rest der Saison, während die verschobenen Spiele die Fans daran erinnern, dass europäische Verpflichtungen den heimischen Spielplan weiterhin prägen.