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Bundesliga

Viele Abgänge erschüttern Thuns Meisterteam, Ergebnisse zeigen Fall

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Viele Abgänge erschüttern Thuns Meisterteam, Ergebnisse zeigen Fall

Viele Abgänge haben FC Thun von dem Thuns Meisterteam, das einst dominierte, entblößt, während die jüngsten Ergebnisse eine deutliche Kehrtwende vom Triumph, der die Meistersaison definierte, offenbaren. Ein Spieler nach dem anderen verlässt den Verein, sodass nur noch eine Handvoll Akteure im Berner Oberland verbleiben, und der Club kämpft nun darum, Ordnung auf dem Platz zu finden.

Am 18. April 2026 empfing FC Thun FC Basel und sicherte sich einen 3:1 Sieg, um den letzten Sieg der Meistersaison zu feiern. Der Erfolg wurde als einer der Höhepunkte des starken Kollektivs gefeiert, das die Meisterkampagne definiert hatte, und hier war noch alles in Ordnung.

Offensiver Exodus

Monate nach diesem Triumph wurde die Thuner Aufstellung entleert, mit der gesamten Offensive – Elmin Rastoder, Christopher Ibayi, Kastriot Imeri und Ethan Meichtry – die für Griechenland, Marokko, YB und Genua abgereist sind. Der Verlust von Elmin, Rastoder, Christopher und Ibayi hat das Team für die aktuelle Saison ohne seinen primären Angriffsdruck zurückgelassen.

Von der Meistermannschaft wechselte der Mittelfeldmotor Leonardo Bertone zu FC Luzern und der Außenverteidiger Michael Heule schloss sich dem FC Heidenheim in der 2. Bundesliga an, während Innenverteidiger Genis Montolio aufgrund einer Verletzung weiterhin aus dem Spiel ist. Nur Torhüter Niklas Steffen, die Verteidiger Jan Bamert und Fabio Fehr sowie Mittelfeldspieler Justin Roth bleiben aus dem ursprünglichen Kader, die wenigen verbleibenden Akteure der Berner Oberland‑Mannschaft. Ein Spieler sucht nach Stabilität, aber die Ordnung auf dem Platz ist verschwunden.

Trainerwechsel und europäische Rückschläge

Der Verein verabschiedete sich außerdem von Trainer Mauro Lustrinelli und Sportdirektor Dominik Albrecht, und letzten Donnerstag erlitt das verbleibende Kernteam eine katastrophale 0:7 Niederlage gegen Lech Poznan. Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie das einst so formidable Meisterteam zu einem Schatten seiner selbst geworden ist.

Der neue Trainer Gian‑Luca Privitelli begann seine Amtszeit mit einem 3:1 Sieg in Luzern, wurde jedoch gefolgt von einer 0:6 Niederlage gegen YB und einer 2:4 Niederlage gegen Basel, wodurch defensive Schwächen offenbart wurden, die die frühere Offensive verdeckt hatte. In der Europa‑League‑Qualifikation scheiterte das Team in den Play‑offs, verlor knapp gegen Dinamo Zagreb, nachdem ein 3:0 Vorsprung im Hinspiel durch eine 2:3 Niederlage im Rückspiel gegen Vikingur Reykjavik aufgehoben wurde, wodurch drei Gegentore gegen die isländische Mannschaft fielen. Diese Ergebnisse verdeutlichen die wachsende Kluft zwischen dem aktuellen Team und den in der Meistersaison gesetzten Standards.

Jetzt steht FC Thun vor fünf Super League Spielen in 22 Tagen und benötigt dringend positive Ergebnisse, um einen schwierigen Rest der Saison zu vermeiden. Der Kontrast zwischen dem April‑Triumph und dem gegenwärtigen Exodus vieler Akteure des Thuns Meisterteams ist praktisch ein Relikt der Vergangenheit, und der Wiederaufbau wird Zeit und neue Zusammenhalt erfordern.

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