Bundesliga FRAUEN
VfL Wolfsburg lässt SC Sand im Pokal ohne Überraschung zurück
Im kleinen Stadion von Sand, vor rund 1.200 Zuschauern, setzte sich VfL Wolfsburg im DFB-Pokal klar durch. Der Zweitligist SC Sand musste eine deutliche Niederlage einstecken, während die Bundesligistinnen ihr Spiel dominieren. Die Gastgeberinnen konnten kaum gefährliche Chancen kreieren, während Wolfsburg das Spiel von Anfang an kontrollierte.
Der Endstand lautete 0:6 (0:3) für Wolfsburg. Das Team aus der Bundesliga behielt den Ballbesitz und setzte den Zweitligisten unter konstanten Druck. Wolfsburg, das als Tabellenneunter der Bundesliga gilt, zeigte von Beginn an die Klasse einer Spitzenmannschaft.
Frühe Führung und weitere Treffer
Ella Peddemors brachte die Favoritinnen in der 18. Minute in Führung. Kurz darauf erhöhte Svenja Huth in der 26. Minute und Camilla Küver stellte in der 35. Minute den 3:0‑Stand her.
Nach der Halbzeitpause setzte Wolfsburg das Tempo fort. Peddemors traf erneut in der 46. Minute, Huth verdoppelte in der 53. Minute und Lena Lattwein vollendete in der 64. Minute den Endstand.
Torhüterin Lucie Schlimé hält die Niederlage im Zaum
Torhüterin Lucie Schlimé verhinderte mehrfach weitere Treffer, indem sie Schüsse von Anny‑Kerim Lindland und anderen klar abwehrte. Ihre Paraden hielten die Niederlage für SC Sand auf ein Maß begrenzt.
Cora Zicai zeigte in der Anfangsphase dribbelnde Aktivität auf der linken Seite, während Joelle Wedemeyer den ersten Schuss aus 14 Metern abgab, der jedoch blockiert wurde. Anny‑Kerim Lindland traf den Pfosten, und Chelsea Ariane Surpris rettete in höchster Not die Abwehr. Eine klare Sache war die intensive Zweikampfführung beider Teams. Torfrau Martina Tufekovic stand ebenfalls im Tor, während ein Schuss von Maria Agerholm Olsen das Holz traf, jedoch am Pfosten abprallte.
Die Schiedsrichterin Selina Wenzel beendete das Spiel nach vier Minuten Nachspielzeit. Viele Wechsel auf beiden Seiten bestimmten das Schlussstadium, ohne das Ergebnis zu ändern. Die vielen Wechsel auf beiden Seiten taten ihr Übriges, um die Intensität bis zum Schluss zu erhalten.
Damit bleibt die erhoffte Pokal‑Überraschung aus, Wolfsburg rückt im Wettbewerb weiter vor, während SC Sand die Defizite analysieren muss.