VfB Stuttgart verhandelt mit Stiller, doch klare Tendenz fehlt
VfB Stuttgart befindet sich in Gesprächen mit dem 25‑jährigen Mittelfeldspieler Angelo Stiller, dessen Vertrag noch bis zum Sommer 2028 läuft; die Verhandlungen verlaufen jedoch schwierig und eine zeitnahe Einigung scheint nicht in Sicht, und werfen ein Schlaglicht auf die wachsende Tendenz, dass langfristige Verträge bei Schlüsselspielern riskant werden.
Langfristige Verträge als Risiko
Zum aktuellen Zeitpunkt dieser Saison sind Vertragslaufzeiten bis 2028 von Spielern, die zu den wichtigen Stammspielern ihrer Mannschaften gehören, besonders trügerisch. Die jeweiligen Klubs wollen sie nicht ablösefrei gehen lassen, sodass eine Entscheidung nötig ist: entweder eine baldige Vertragsverlängerung oder ein möglicher Verkauf im nächsten Sommer. Betroffene Spielern stehen damit unsichere Perspektiven bevor.
Stillers aktuelle Situation
Angelo Stiller, 25, ist seit etwas mehr als drei Jahren für die Schwaben aktiv und sein Vertrag läuft bis zum Sommer 2028. VfB Stuttgart hatte zunächst die Hoffnung und den Plan, den Vertrag erneut zu verlängern, doch laut neuesten Informationen von Sky Sport zeichnet sich keine solche Verlängerung ab.
Obwohl noch Gespräche zwischen Spieler und Klub laufen, scheint ein positiver Abschluss derzeit nicht in Sicht. Bei der Sendung „Transfer Update – die Show“ wurde betont, dass eine zeitnahe Einigung ausgeschlossen sei und bislang keine interessierten Abnehmer genannt wurden.
Stiller zählt in dieser Saison zu den wichtigen Stammspielern und Leistungsträgern von Trainer Sebastian Hoeneß, der ihn bislang in jedem Spiel in die Startelf berufen hat. Der gebürtige Münchener hat die Hälfte aller Partien die vollen 90 Minuten absolviert.
Würde kein neuer Vertrag zustande kommen, rückt ein möglicher Abschied im nächsten Sommer in den Fokus, damit der VfB Stuttgart ihn nicht ablösefrei verliert – ein Szenario, das der Klub vermeiden will.
Bislang gibt es noch keine konkreten Verbindungen zu potenziellen Käuferclubs, sodass die Entscheidung über Stillers Zukunft weiterhin offen bleibt, während die Tendenz zu schwierigen Verhandlungen bei langfristigen Verträgen deutlich wird.