VfB Stuttgart unter Druck nach Hoffenheim-Niederlage, Dortmund folgt
VfB Stuttgarts Niederlage bei Hoffenheim hat den Verein unter intensiven Druck gesetzt, mit nur drei Punkten aus drei Spielen zum Stand vom 13. September 2026. Die Niederlage, vom Trainer als „Das ist zu einfach“ beschrieben, wirft Zweifel auf das bevorstehende Duell mit Borussia Dortmund.
Punkte und Druck
Die Niederlage in Hoffenheim hat die Mannschaft das Gefühl des Drucks vermittelt, der seit Saisonbeginn aufgebaut wurde. Der Stand vom 13. September 2026 zeigt das Team mit nur drei Punkten aus drei Spielen, ein krasser Gegensatz zur frühen Zuversicht. Nach der Niederlage gab das Trainerteam zu, dass die Fehlerquote nun minimal ist.
Der jüngste Neuzugang Dzenan Pejcinovic bildete zusammen mit Ermedin Demirovic in der Champions League und Chris Führich in der VfB‑Offensive ein Dreierpaket. Diese Besetzung bietet eine vielversprechende Auswahl für den Stuttgarter Angriff, wobei die Augen der Fanbasis – die Augen – darauf gerichtet sind, wie das Trio das Potenzial in Tore umsetzt. Jetzt, drei Tage nach dem erfolgreichen Champions‑League‑Eröffnungsspiel gegen Viking Stavanger (3‑1), hat die Mannschaft noch drei Schlüsselspieler, die noch keinen Treffer in der Bundesliga erzielt haben. Die Aufstellung enthält zudem Deniz Undav, Bilal El Khannouss und Jamie Leweling auf der Bank, was die Tiefe der Offensivoptionen unterstreicht.
Bevorstehendes Duell mit Borussia Dortmund
Im Hoffenheim‑Spiel erzielte der tschechische Stürmer Adam Hlozek ein Doppel, indem er die VfB‑Abwehr nach einem Ballverlust im Offensiv‑Drittel ausnutzte. Die beiden Tore entstanden nach schnellen Gegenstößen, jeweils ausgelöst durch einen Ballverlust in der eigenen Hälfte des VfB, was die Verwundbarkeit am Ende des Spielfelds hervorhob. Das Spiel zeigte zudem einen umstrittenen Moment, als Angelo Stiller offenbar ein klares Elfmeter nach einer Kollision mit dem ehemaligen Stuttgarter Verteidiger Ozan Kabak verwehrt wurde.
Trainer Sebastian Hoeneß sagte: „Wir haben die Duelle in beiden Strafräumen verloren; es war zu einfach für sie, allein vor unserem Tor zu erscheinen“, und spiegelte damit den unmittelbaren Druck nach der Niederlage wider. Er fügte hinzu, dass die VfB‑Offensive weiterhin Qualität zeigt, das Team jedoch effizienter im letzten Drittel werden muss. Jetzt betont er, dass die Mannschaft mit der Leistung leben kann und weist darauf hin, dass Hoffenheim voraussichtlich im oberen Drittel der Tabelle enden wird.
Die nächste Bundesliga‑Begegnung stellt VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund, die mit dem ehemaligen Stuttgarter Torschützen Serhou Guirassy in ihren Reihen antraten. Dortmund hat in den ersten drei Spielen noch kein Tor kassiert, was zusätzlichen Druck auf die Stuttgarter Seite ausübt, sich zu verbessern. Nach der Hoffenheim‑Niederlage weiß das Stuttgarter Lager, dass nur drei Punkte sie von einer komfortablen Tabellenmitte trennen.
Ein umstrittener Vorfall im Hoffenheim‑Spiel betraf Stillers Knie und Ozan Kabak, den Schiedsrichter Sven Jablonski angeblich übersehen habe, was Hoeneß dazu veranlasste, das Fehlen einer Videoüberprüfung zu hinterfragen. Hoeneß argumentierte, dass die Entscheidung den Offensiv‑Rhythmus beeinflusst habe und das Ende des Spiels hätte verändern können. Jetzt wartet der Verein auf Klarstellung, während der Neuzugang Dzenan Pejcinovic weiterhin mit der ersten Mannschaft trainiert.