Bundesliga
VfB Hoeneß will Diskussion um Undav nach Hoffenheim‑Niederlage ersticken
IMAGO/Sportfoto Rude zeigt, wie der VfB Stuttgart den Bundesliga‑Start in den Sand setzte und am dritten Spieltag bei TSG Hoffenheim in die Verliererstraße rutschte. Im Hoffenheim‑Stadion sah man den Star‑Stürmer Deniz Undav, der die vier Pflichtspielen der Saison als Kapitän aufs Feld geführt hatte, zunächst von der Bank aus mitansehen, wie das Team mit 1:2 die zweite Niederlage Schwaben einsteckte.
Undav‑Debatte beim VfB Stuttgart
Kurz nach seiner Einwechslung kam Undav als Joker zum Einsatz und traf den Ausgleich mit dem Fuß. Statt selbst abzuschließen, legte der 13‑fache Nationalspieler den Ball quer, weil kein Abnehmer bereitstand. Im Spiel zeigte er seine Schnelligkeit, doch das Tor blieb aus.
Im Anschluss an das Spiel äußerte ein Sky‑Reporter die Möglichkeit einer Diskussion über Undavs Chancen. Trainer Sebastian Hoeneß reagierte scharf: „Jetzt muss ich mal fragen, was ist denn die aktuelle Lage? Ich kann das nicht nachvollziehen.“ Die Diskussion um den Stürmer wolle er im Keim ersticken. Beim Spielen des Teams achtete er besonders auf die Defensive.
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Sportvorstand Fabian Wohlgemuth erklärte, dass die Nicht‑Startposition von Undav Teil der jährlichen Belastungssteuerung sei und er am vergangenen Mittwoch durchgespielt habe, heute jedoch leicht herunterreguliert wurde. Weitere Spieler wurden ähnlich reguliert, um die Belastung zu verteilen.
Für das Topspiel am kommenden Samstag gegen den BVB plant Hoeneß, Undav wieder als Kapitän auf das Feld zu schicken. Ein frühes Tor könnte die Diskussion um den Stürmer schnell zum Erliegen bringen.