Vertrauensbruch zwingt Okafor zum Stopp als Schweizer International
Noah Okafor, 26‑jähriger Stürmer von Leeds United, hat angekündigt, nicht mehr für die Schweiz zu spielen, solange Murat Yakin Cheftrainer bleibt. In einer persönlichen Erklärung begründet er die Entscheidung als eine Frage des gebrochenen Vertrauens, nicht der Spielzeit, und verweist auf 26 bereits absolvierte Länderspiele.
Begrenzte Spielzeit und gebrochenes Vertrauen
Okafor, 26 Jahre alt und Stürmer von Leeds United, hat 26 Länderspiele für die Schweizer auf seinem Namen. Bei der letzten Weltmeisterschaft erhielt er lediglich neunzehn Minuten gegen Algerien im Achtelfinale, ein Fakt, den er nicht als Grund für seine Entscheidung nennt. Eine andere Quelle berichtet, dass er bei der WM 2026 ebenfalls nicht mehr als neunzehn Minuten spielte.
In einer langen Erklärung betont er, dass es nicht um Spielzeit geht, sondern um einen von ihm erlebten Vertrauensverlust. Er stellt fest, dass Versprechen nicht eingehalten wurden und dass bestimmte Ereignisse ihn verletzt haben, wodurch er beschloss, nicht länger unter dem aktuellen Trainer zu spielen.
Reaktion des Schweizer Verbands
Der Schweizer Fußballverband bestätigt, dass Okafor sich für unbestimmte Zeit als Internationaler zurückgezogen hat. Sie respektieren seine Entscheidung und wünschen ihm Erfolg bei seinem Verein, wobei sie ausdrücklich erwähnen, dass er persönlich mitgeteilt hat, nicht mehr für die Nationalmannschaft zu kommen.
Okafor lobte dennoch die Leistungen von Yakin, der seiner Meinung nach historischen Erfolg mit dem Viertelfinale der WM erzielt hat. Er erkennt Yakins gute Arbeit an, sieht jedoch keine Grundlage für die kommenden Jahre unter seiner Führung.
Der Verein Leeds United, bei dem er derzeit spielt, ist nur das letzte Kapitel; er hat zuvor für AC Milan, Salzburg, Milan und Napoli gespielt und ist 2025 in die Premier League gewechselt. Er wird als eines der Symbole der Erneuerung der Nati nach der Shaqiri‑Generation angesehen, während die Spannungen mit Murat Yakin während der amerikanischen WM eskaliert sind.
Okafor schließt mit einem Wunsch für das Team: Er bleibt seine ehemaligen Teamkameraden unterstützen und hofft, dass die Schweizer Nationalmannschaft alles Gute für die Zukunft erhält.