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Verpflichtung Bischof – Klopp lobt Backhaus als Nummer 1 im U21
Während Mio Backhaus als Nummer 1 im Tor für die anstehenden U21‑Qualifikationsspiele feststeht, blickt Kapitän Tom Bischof bereits auf den Aufstieg in die A‑Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp – ein Spannungsfeld zwischen Teamverantwortung und persönlicher Karriere.
Backhaus als Nummer 1 im Tor
Mio Backhaus ist für die kommenden Länderspiele die Nummer 1. Trainer Antonio Di Salvo erklärte am Tag vor dem Samstagsspiel um 18.00 Uhr in Riga gegen Lettland, dass Backhaus „klar die Nummer 1 ist“ und möglicherweise alle drei Qualifikationsspiele bestreiten könnte. Der Freiburger profitiert zudem vom Ausfall des Stuttgarters Dennis Seimen, der seit einer Muskelverletzung im Sommer pausiert.
Die Auswahl des Deutschen Fußball‑Bundes führt die Gruppe F an und hält die Qualifikation für die EM 2027 (16 Juni bis 3 Juli 2027 in Albanien und Serbien selbst in der Hand. Drei Siege – in Lettland, am Mittwoch in Malta und am 6. Oktober in Bielefeld gegen Georgien – sichern den Gruppensieg.
U21‑Nationalcoach Di Salvo betont, dass die Mannschaft die EM‑Qualifikation ernst nimmt und freut sich auf die bevorstehenden Spiele.
Bischofs Weg zur A‑Nationalmannschaft
Gegen Lettland kann Di Salvo zudem auf Kapitän Tom Bischof setzen, der nach der Länderspielphase zur A‑Nationalmannschaft und damit zu Trainer Jürgen Klopp aufsteigt. „Das ist ein wichtiges Zeichen an die Mannschaft, auch wenn Tom dann hoch zur A‑Nationalmannschaft geht“, sagte Di Salvo.
Bischof, 21, äußerte, dass ihm die gleichzeitige Verantwortung für zwei Teams gut tue und er „brutale Verantwortung übernehmen“ wolle. Er betonte, dass er diese Aufgabe nicht mit anderen Menschen vergleichen könne.
Klopp, Mittelfeldspieler des FC Bayern, hob Bischofs Qualitäten bei der Nominierung hervor und sagte: „Ich freue mich über das Kompliment und die Worte, die er über mich gefunden hat. Und genau das will ich ihm dann einfach beweisen und eine geile Woche hinlegen.“
Die Gegenüberstellung von Backhaus’ klarer Torposition und Bischofs doppelter Rollen zeigt, wie ernst die U21‑Mannschaft die EM‑Qualifikation nimmt, während gleichzeitig individuelle Aufstiegswege bereits im Fokus stehen.