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Verletzungspech zwingt Star Gwinn zum Ausfall bei Länderspielen
Im Topspiel des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt knickte Bayerns Gwinn, die 27‑jährige Verteidigerin Giulia Gwinn, in einem Zweikampf um und musste nach kurzer Zeit ausgewechselt werden. Die Verletzung zwingt die Bayerns‑Star‑Spielerin nun zu einer vorerst unbestimmten Auszeit, weil sie die anstehenden Länderspiele gegen Australien und Japan verpasst.
Gwinn verletzte ihr linkes Sprunggelenk, das anschließend auf der Bank bandagiert wurde. Der Verein teilte mit, dass eine genaue Diagnose noch ausstehe. Weitere Untersuchungen seien für Montag in München geplant. Die Mannschaft musste daraufhin ihre Abwehr neu ordnen.
Verletzung im Duell gegen Eintracht Frankfurt
Die Verteidigerin wurde im Topspiel gegen Eintracht Frankfurt verletzungsbedingt ausgewechselt. Laut einer Pressemitteilung wird sie Cheftrainer José Barcala und den Münchnerinnen vorerst nicht zur Verfügung stehen. Die Diagnose sei noch ausstehend, wie der Verein betonte.
Ausfall bei den Länderspielen gegen Australien und Japan
Der Deutsche Fußball‑Bund bestätigte, dass Gwinn für die anstehenden Länderspiele nicht nominiert ist. Bundestrainer Christian Wück setzte stattdessen Sarai Linder vom VfL Wolfsburg für die Heimspiele in Karlsruhe und Bremen ein. Die beiden Testspiele gegen Australien und Japan waren als Härtetests für die bevorstehende Europameisterschaft geplant.
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Der Ausfall folgt einem weiteren Rückschlag, nachdem Gwinn im Juni die beiden entscheidenden WM‑Qualifikationsspiele gegen Norwegen und Slowenien wegen einer Schulter‑OP verpasst hatte. Die Schulterverletzung entstand im März des Vorjahres, sie spielte die Saison trotz Schmerzen und ließ sich im Sommer operieren. Die Operation erfolgte im Sommer, nachdem sie die Saison trotz Schmerzen beendet hatte.
Im Sommer 2025 zog sie im EM‑Auftaktspiel eine Innenbandverletzung im linken Knie zu. Zusätzlich hatte sie innerhalb von zwei Jahren zweimal das Kreuzband gerissen – im rechten Knie im September 2020 und im linken Knie im Oktober 2022. Die Innenbandverletzung im linken Knie wurde im EM‑Auftaktspiel gegen die Schweiz erlitten.
Trotz dieser Geschichte kehrte Gwinn nach jedem Rückschlag stark zurück und zeigte zuletzt nach der Schulter‑Operation sehr gute Form. Der erneute Verletzungsrückschlag sei daher umso bitterer für die erfahrene Leistungsträgerin. Nach ihrer Schulter‑OP kehrte sie in sehr guter Form zurück und war wieder ein fester Bestandteil der Münchnerinnen.