Eredivisie
VAR dominiert, Embolo weint nach umstrittener Karte im Argentinien‑Spiel
Heute um 04:57 Uhr (Update um 05:19) stand der Video Assistant Referee (VAR) erneut im Mittelpunkt des Argentinien‑Spiels, als der Schweizer Stürmer Breel Embolo seine zweite Gelbe Karte erhielt, nachdem der VAR ihn wegen eines Täuschungsversuchs bestraft hatte, was ihn in Tränen vom Platz gehen ließ.
In der 70. Minute zeigte der Schiedsrichter João Pinheiro dem Mittelfeldspieler Leandro Paredes zunächst eine Gelbe Karte für ein Zweikampf auf Embolo, doch nach Rücksprache mit dem VAR wurde ein Fall von Fehlidentifikation festgestellt und die Sanktion zurückgenommen. Die Überprüfung ergab, dass Paredes das Foul nicht begangen hatte und die Karte woanders hätte gezeigt werden müssen.
Der VAR entschied daraufhin, dass Embolo ein Foul simuliert hatte, zeigte ihm die zweite Gelbe Karte und schickte ihn vom Platz. Embolo verließ das Spielfeld in Tränen, getröstet von seinen Mitspielern, während die Schweiz später noch die Verlängerung im Duell erzwingen konnte.
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Auch im argentinisch‑ägyptischen Duell griff der VAR ein, als Ägyptens zweites Tor nach einem vorherigen Foul an einem argentinischen Spieler aberkannt wurde. Später bat Ägypten um eine Überprüfung des dritten argentinischen Tores, doch der VAR entschied, nicht einzugreifen. Das Spiel endete mit den bereits gefällten Entscheidungen, sodass beide Seiten über die Wirkung der Technologie nachdenken mussten.Vidic lobt Yamals messiähnliche Wirkung nach verletzungsträchtigem Duell
Die Reihe von Eingriffen löste eine Debatte unter Spielern und Offiziellen über die Konsistenz der VAR‑Entscheidungen bei hochkarätigen Länderspielen aus. Beide Trainer forderten klarere Richtlinien, um zukünftige Fehlidentifikationen zu vermeiden. Schweizer Fans äußerten Frustration und sagten, die Platzverweisung habe ihrem Team Schwung gekostet. Dennoch blieb die Mannschaft entschlossen, bis zum Schlusspfiff zu kämpfen.