Transfers
Seltsames Transferchaos hält Werder-Verteidiger, löst Trump‑Talk aus
Ungewöhnlicher Transfer‑Wirbel umgibt Werder, da der 25‑jährige Innenverteidiger Julian Malatinis Wechsel zu FC Cincinnati, Anfang September angekündigt, um mehrere Wochen wegen eines US‑Arbeitsgenehmigungsproblems verzögert wurde und Fragen aufwarf, was Werder‑Trump‑Spekulationen auslöste.
Arbeitsgenehmigungs‑Hürde
Nach wochenlanger Unsicherheit wurde der Transfer am 3. September angekündigt, aber Malatini musste in Bremen bleiben, um fit zu bleiben, während die Behörden die für die Einreise und Beschäftigung in den USA erforderlichen Unterlagen regelten. Das Arbeitsgenehmigungsproblem hielt den Verteidiger mehrere Wochen in Deutschland.
Leihgeschäft und zukünftige Aussichten
Werder und Cincinnati einigten sich auf eine einjährige Leihe mit Kaufoption. Der im frühen September bestätigte Deal bedeutet, dass Malatini dem MLS‑Team auf Leihbasis beitritt, und wenn er überzeugt, kann der Klub im nächsten Sommer die Kaufklausel auslösen. Die erforderlichen Dokumente wurden schließlich unterschrieben, sodass er etwa 20 Tage nach der Ankündigung reisen konnte.
Die Ursache der Verzögerung bleibt unklar, aber einige Beobachter verweisen auf die unter US‑Präsident Donald Trump verschärften Einreise‑ und Aufenthaltsbestimmungen für Nicht‑US‑Staatsangehörige. Ob diese Regelungen Malatinis Fall direkt beeinflusst haben, ist nicht nachgewiesen.
Julian Malatini kam im Januar 2024 von Defensa y Justicia für rund 2 Millionen € nach Bremen. Dort absolvierte er 34 Pflichtspiele, erzielte zwei Tore und gab einen Assist, jedoch sicherte er sich nie einen festen Platz in der Startelf.
In Cincinnati hat er nun die Chance, sich in der MLS zu beweisen. Seine Leistungen werden von Werder genau beobachtet, und eine erfolgreiche Leihe könnte dazu führen, dass der ehemalige Innenverteidiger der Green‑Whites seine Zeit mit einem dauerhaften Wechsel beendet.