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Unter Hütters Führung weht neuer Geist – Meier erklärt den Wandel

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Unter Hütters Führung weht neuer Geist – Meier erklärt den Wandel

Alex Meier, der seit Januar interimistisch im Trainerstab von Eintracht Frankfurt tätig war und seit dem Sommer fest zum Team um Adi Hütter gehört, bestätigt, dass unter dem neuen Chef ein frischer Geist eingekehrt ist. Trotz gesteigerter Disziplin startete die Saison mit fünf Punkten aus vier Spielen, zuletzt ein 2:2 gegen den SC Freiburg.

Meier verstärkt Hütters Trainerstab

Im Januar kam Meier als interimistischer Assistent zu Hütters Trainerteam und unterstützte die Mannschaft in einer Übergangsphase. Seit dem Sommer ist er fest im Team um Hütter eingebunden und arbeitet eng mit dem Chef zusammen. Seine langjährige Vereinszugehörigkeit macht ihn zu einer wichtigen Stimme im Kader.

Frühere Saison als zu locker kritisiert

Nach den ersten Monaten als Assistent erkannte Meier einen entscheidenden Mangel der enttäuschenden Vorsaison: die Mannschaft sei damals zu locker gewesen. „Ich glaube, der Unterschied zu heute ist, dass es damals vielleicht zu locker war“, erklärte er in einer Medienrunde, die von der zitiert wurde. Der Vergleich sei schwer, weil er nun von Anfang an dabei sei, während die frühere Phase von Unsicherheit und fehlenden Ergebnissen geprägt war.

Meier betonte, dass die fehlende Disziplin nicht nur taktisch, sondern auch im Alltag sichtbar war. Er erinnerte sich daran, dass es beim Essen egal war, ob jemand früher oder später kam oder kurze oder lange Hosen trug – Kleinigkeiten, die Hütter von Anfang an klar regelte.

Disziplin steigt, Ergebnisse bleiben durchwachsen

Mitte Januar hatte sich Eintracht Frankfurt nach zweieinhalb meist erfolgreichen Jahren von Trainer Dino Toppmöller getrennt. Als Interimstrainer sprang Dennis Schmitt für vier Spiele ein, unterstützt vom ehemaligen Bundesliga‑Torschützenkönig Meier. Im Vergleich zur aktuellen Situation mit Hütter hat sich offenbar viel verändert.

Die gesteigerte Disziplin zeigte sich im Saisonstart, der jedoch nur fünf Punkte aus vier Spielen einbrachte. Das letzte Spiel vor der Länderspielpause endete mit einem 2:2 gegen den SC Freiburg, was laut Meier die Bewertung des Starts trübte.

Der 43‑jährige Meier erklärte, die Mannschaft sei vorher „im Soll“ gewesen, jetzt jedoch etwa zwei Punkte hinter dem Freiburger Gegner zurück. Er betonte, dass das Team noch nicht über 90 Minuten spielbestimmend sei.

Ein weiteres Problem seien frühe Gegentore nach (Wieder‑)Anpfiff, besonders wenn viele junge Spieler im Einsatz sind, die noch nicht die nötige Erfahrung besitzen. Meier sah darin die Schwierigkeit, nach einem Rückschlag schnell Ruhe zurückzugewinnen.

Der Kontrast zwischen neuer Disziplin und noch fehlender Konstanz zeigt, dass Hütters Ansatz bereits Wirkung entfaltet, aber weitere Arbeit nötig ist, um die Mannschaft dauerhaft entscheidend zu machen.

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