Unruhe in Frankfurt weil Krösche und Eintracht Trennung erwägen
Ein turbulentes Jahr 2026 für Eintracht Frankfurt führt zu neuer Unruhe, weil ein Bericht über eine mögliche Trennung von Sportvorstand Markus Krösche die Diskussion um die Zukunft des Klubs anheizt. Der 45‑jährige Krösche, vertraglich bis 2028 gebunden, steht im Fokus, während das Verhältnis zum Trainer Adi Hütter angespannt ist.
Erfolgreiche Vergangenheit und sportlicher Ruf
Krösche kam vor der Saison 2021/22 nach Frankfurt und gestaltete den Europa‑League‑Triumph 2021/22 maßgeblich. Er organisierte lukrative Verkäufe von Randal Kolo Muani, Omar Marmoush und Hugo Ekitiké und sorgte mit dem Sommerverkauf von Nathaniel Brown an den FC Bayern für eine gesunde Transferbilanz. Sein Ruf erstreckt sich über Deutschland hinaus; bereits Mitte Juni wurde er stark von AC Mailand umworben und auch der FC Bayern zeigte Interesse.
Aktuelle Spannungen und mögliche Trennung
Ein angespanntes Verhältnis zwischen Krösche und Trainer Adi Hütter prägt die aktuelle Lage. Laut einem Bericht der Zeitung trifft sich der Aufsichtsrat der Hessen am Mittwoch, um ein mögliches vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit zu besprechen. Während ein Wechsel zu AC Mailand oder Bayern theoretisch über eine Ausstiegsklausel möglich wäre, hat die Vertragsverlängerung von Max Eberl beim Rekordmeister diese Optionen vorerst in weite Ferne gerückt. Dennoch könnte Krösche die Eintracht bereits im September verlassen – aus Gründen, die zunächst anders vermutet wurden.
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Transfermarkt‑Aktivität und Ausblick
Unabhängig von Krösches möglichem Abschied arbeitet er an einem außergewöhnlich aktiven Transferfenster. Hugo Larsson verhandelt derzeit in London über einen Premier‑League‑Wechsel, Arthur Theate steht kurz vor einem Deal mit Bologna, Michael Zetterer könnte zu Leeds wechseln und Lilian Brassier soll von Rennes kommen. Zudem hat Krösche Noah Atubolu von Freiburg als neuen Stammtorhüter für die Saison 2026/27 verpflichtet. Wie sich die Personalie Krösche letztlich entwickelt, bleibt abzuwarten, doch die Berichte deuten auf unruhige Zeiten für den hessischen Klub hin.
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