Unfall mit Lamborghini belastet ex‑Nationalspieler Raheem Sterling
Nach dem Unfall hat der ehemalige englische Fußball‑Nationalspieler Raheem Sterling sich in Basingstoke vor dem Magistrat wegen gefährlichen Fahrens und des Besitzes von Lachgas sowie anderer Vergehen schuldig bekannt, nachdem er am 28. Mai mit seinem Lamborghini in die Leitplanke gefahren war. Die Polizei bestätigte, dass niemand verletzt wurde.
Karrierehöhepunkte
Sterling war von 2012 bis 2022 ein fester Bestandteil der englischen Nationalmannschaft und sammelte 82 Länderspiele, darunter das WM‑Halbfinale 2018 und das EM‑Endspiel 2020. In der Premier League absolvierte er 396 Einsätze, erzielte 123 Tore und gab 75 Vorlagen.
Nach einem Wechsel für über 50 Millionen Euro von Manchester City zu Chelsea im Sommer 2022 blieb er dort bis Januar, ohne für die Profimannschaft zu spielen. Im Februar trat er dem niederländischen Feyenoord bei, absolvierte acht Spiele, gab eine Vorlage und verließ den Verein nach Saisonende.
Rechtliche Konsequenzen
Am 28. Mai fuhr Sterling mit seinem Lamborghini auf der M3 in Richtung Süden, als er ohne fremde Beteiligung in eine Leitplanke krachte. Die Polizei bestätigte, dass niemand verletzt wurde.
Im Basingstoke Magistrates’ Court bekannte er sich schuldig zu gefährlichem Fahrens und zum Besitz von sechs Lachgas‑Flaschen, einer Klasse‑C‑Droge. Zudem verweigerte er die Abgabe einer Probe zur Drogenanalyse.
Eine Quelle aus Sterlings Umfeld erklärte, er habe „extrem schwierige Jahre“ hinter sich und fühle sich zuletzt „wertlos“ und „vergessen“. Der ehemalige Stürmerstar steht nun nicht mehr auf dem Platz, sondern vor dem Gericht.
Die Verurteilung wird voraussichtlich am 25. November verkündet, wobei ein Fahrverbot bereits erteilt wurde. Nach dem Urteil bleibt offen, ob Sterling eine neue Vereinschance erhält.