Bundesliga
Umstrittenes Tor belastet FC Bayern nach DFB-Pokal‑Sieg
Im Stadion in Osnabrück setzte der FC Bayern Bei Sieg im DFB-Pokal ein umstrittenes Tor in Szene, das über die Entscheidung der Schiedsrichter entscheiden sollte. Trotz eines frühen Gegentores gewann die Münchner Mannschaft souverän mit 4:1 und zog damit in die zweite Runde ein.
Michael Olise, der Franzose, erzielte das zwischenzeitliche 3:1. Davon profitierte er auch von einer Fehlentscheidung, die das Ergebnis weiter begünstigte. Sein Treffer brachte die Münchner kurz vor der Pause in Führung.
Ein frühes Gegentor, das die Münchner kurz zurückwarf, wurde schnell ausgeglichen, sodass die Gegentores keine Gefahr mehr darstellten. Trotz dieses frühen Gegentores reagierte der FC Bayern sofort und stand zur Halbzeit mit 2:1. Im weiteren Spielverlauf erhöhte das Team den Vorsprung auf vier Tore und zeigte damit die Klasse des Rekordmeisters.
Kontroverse beim dritten Tor
In der 73. Minute setzte Lennart Karl mit einem Steckpass den Teamkollegen Michael Olise in Szene. Bei der Ballannahme sprang ihm das Spielgerät unabsichtlich an die Hand, bevor er den Ball per Heber über den Osnabrücker Torwart Jonas Krumrey ins Netz beförderte. Dieses Tores war das entscheidende dritte Tor für die Münchner.
Welche Rolle spielt Olise für Lennart Karl beim FC Bayern
Fehlende VAR im ersten Pokalspiel
Nach Regelwerk muss ein Treffer abgelehnt werden, wenn unmittelbar vor der Torerzielung die Hand im Spiel war, unabhängig von der Absicht. In der Bundesliga oder 2. Bundesliga würde ein Videobeweis eingreifen, doch im ersten Durchgang des DFB-Pokals gibt es keinen VAR. Erst ab der zweiten Runde des DFB-Pokals kommt das technische Hilfsmittel zum Einsatz.
Den Bayern-Sieg gibt es dennoch einen Beigeschmack, weil das umstrittene dritte Tor nicht hätte zählen dürfen. Die Spieler des FC Bayern jubeln das Weiterkommen im Pokal, doch die Diskussion um das Tores bleibt bestehen. Die Münchner feiern den Einzug in die nächste Pokalrunde, während der VfL Osnabrück das Ergebnis bitter akzeptiert.
Am Ende hat der Rekordmeister die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht und kann nun im nächsten Spiel auf den Einsatz von VAR bauen. Die kommende Begegnung verspricht weitere Spannung im Pokal.