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Bundesliga

Uli Hoeneß erklärt, warum Max Eberl das Vertrauen des FC Bayern gewann

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Uli Hoeneß erklärt, warum Max Eberl das Vertrauen des FC Bayern gewann

So erklärte Uli Hoeneß, dass Max Eberl nach einem halben Jahr intensiver Zusammenarbeit die Zweifel im FC Bayern beseitigt habe und deshalb sein Vertrag als Sportvorstand bis 2029 verlängert wurde. Hoeneß betonte, dass Eberl sich von einem Eigenbrötlerdasein zu einem offenen Entscheidungsträger entwickelt habe.

Eigenbrötlerdasein und neues Vertrauen

„Er hatte so ein bisschen ein Eigenbrötlerdasein geführt, und das hat uns nicht gefallen“, sagte Hoeneß am Rande eines Events zum 80‑jährigen Basketballjubiläum des Vereins. Er schilderte, dass Eberl zu Beginn seiner Tätigkeit von den Vereinschefs kritisch gesehen wurde.

Seit einem halben Jahr fühlen sich Hoeneß, Aufsichtsratskollege Karl‑Heinz Rummenigge und Präsident Herbert Hainer deutlich besser informiert über Eberls Entscheidungen, erklärte der Ehrenpräsident. Diese verbesserte Transparenz sei ein Grund für das neue Vertrauen.

Transferpolitik und Budget

Hoeneß lobte, dass Eberl bereits vor der WM Spieler wie das 100‑Millionen‑Duo Nathaniel Brown (23) und Ismael Saibari (25) verpflichtet habe, statt auf teurere Optionen zu warten. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass das vom Aufsichtsrat festgelegte Budget von 50 Millionen Euro nicht vollständig ausgeschöpft wurde.

Unter Eberls Leitung verließen João Palhinha (31), Noël Aséko (20), Daniel Peretz (26) und Alexander Nübel (29) den Verein für knapp 52 Millionen Euro, wie die Transfer‑Marktdatenbank zeigt.

Im Mai hatte Hoeneß noch Zweifel an einer Vertragsverlängerung geäußert und die Chance mit 60 zu 40 beziffert. Im August erklärte er jedoch, dass Eberl zu 100 Prozent bleiben könne, woraufhin der Vertrag bis 2029 verlängert wurde.

Hoeneß erhielt dafür innerhalb des Vereins „genug Ärger“, wie er selbst zugab. Präsident Hainer erklärte vor Journalisten, dass Hoeneß’ verbaler Ausrutscher deshalb entstanden sei, weil man permanent nach Eberls Vertrag gefragt habe.

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