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Champions League

PSG muss schwer zahlen, Arsenal nur glimpflich davon

Arsenal und Paris Saint-Germain wurden von der UEFA nach dem Verhalten ihrer Anhänger im Champions-League-Finale im Mai sanktioniert, doch die Strafen fielen sehr unterschiedlich aus – PSG musste Geldstrafen in Höhe von 10.875 Euro und 80.000 Euro zahlen sowie ein ausgesetztes Ticketverbot hinnehmen, während Arsenal mit einer Strafe von 1.500 Euro ohne Sperre davonkam.

Paris Saint-Germain wurden 10.875 Euro für das Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld und 80.000 Euro für das Zünden von Feuerwerkskörpern im Finale auferlegt. Die Strafen spiegeln zwei separate Verstöße im Zusammenhang mit dem Verhalten der Anhänger wider.

Zusätzlich wurde PSG eine ausgesetzte Ein-Game-Sperre für den Verkauf von Tickets an Auswärtsfans auferlegt. Diese Sperre tritt nur in Kraft, falls der Verein innerhalb eines zweijährigen Bewährungszeitraums weitere Verstöße begeht.

Arsenals Strafe bestand lediglich aus einer Geldstrafe von 1.500 Euro für das Werfen von Gegenständen. Weder eine ausgesetzte noch eine direkte Sperre wurde den Gunners für den Vorfall auferlegt.

Der Unterschied in der Schwere der Strafen lässt sich durch die Beweislage erklären: Feuerwerkskörper und Gegenstände waren von der PSG-Seite aus mehrfach deutlich zu sehen, während die meisten Fans vermutlich gar nicht bemerkten, dass ein Arsenal-Anhänger etwas geworfen hatte, was eine Strafe nach sich zog.

Arsenal wird in dieser Saison wieder in der Champions League antreten und hofft endlich auf den Titelgewinn. Die Gunners erreichten in den letzten drei Spielzeiten in Folge das Viertelfinale, Halbfinale und Finale – ein Zeichen für stetigen Fortschritt.

Obwohl die Strafen deutlich unterschiedlich ausfallen, erscheinen sie angemessen, da die Vorfälle bei PSG klarer dokumentiert waren und es bei den Arsenal-Anhängern kaum Beweise für Fehlverhalten gab.

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