UEFA plant Sturz infantinos in Berlin, Infantino bleibt ziel
Die UEFA lädt am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, alle 55 Mitgliedsverbände zu einem Treffen in Berlin, im Berliner Luxushotel, um eine Strategie für den Sturz von FIFA‑Präsident Gianni Infantino zu erarbeiten; die Opposition hat bislang keinen Gegenkandidaten benannt. Ziel ist, Infantino bereits vor der FIFA‑Wahl am 18. März in Rabat zu verdrängen.
Am Potsdamer Platz werden Vertreter aller 55 UEFA‑Mitglieder erwartet, darunter der DFB mit Präsident Bernd Neuendorf, Generalsekretär Holger Blask und UEFA‑Vizepräsident Hans‑Joachim Watzke. Das Hauptthema des Treffens ist das Vorgehen im Machtkampf mit FIFA‑Präsident Gianni Infantino. Das Treffen findet im luxuriösen Hotel am Alexanderplatz statt.
Strategische Optionen der UEFA
Die UEFA will Infantino bei der Wahl am 18. März in Rabat oder noch früher stürzen. Präsident Aleksander Ceferin hat den FIFA‑Chef bereits als „Kaiser ohne Kleider“ bezeichnet, seitdem Infantino den Investorendeal für die WM‑Vermarktungsrechte ankündigte und nach massiver Kritik zurückzog. Die UEFA drängt vergeblich auf einen Rücktritt von einer Wiederwahl.
Infantino reist derzeit durch die Welt und sammelt öffentliche Unterstützungserklärungen von immer mehr Nationalverbänden. Trotz dieses Aufwinds hat die Opposition noch keinen Gegenkandidaten benannt. Die Lage bleibt für die UEFA angespannt.
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Nach Informationen der Sportschau wählt die UEFA einen „strategischen Zeitpunkt“, um einen Gegenkandidaten zu präsentieren. Die Nominierungsfrist endet am 18. November; ein Kandidat soll nicht vor Fristende einer möglichen FIFA‑Kampagne ausgesetzt werden.
Eine aktuelle Ethikbeschwerde des norwegischen Verbands zum Fall Balogun und zum FIFA‑Friedenspreis soll zusätzlichen Druck auf Infantino erzeugen. Dennoch bleibt ein Abgang des Präsidenten nicht in Sicht, ebenso wenig ein Gegenkandidat.
Lange galt Victor Montagliani als vielversprechendster Gegenkandidat, doch derzeit werden keine weiteren Namen spekuliert. In einer echten Abstimmung seien die Chancen der Opposition nicht die besten, da Infantino nach dem gescheiterten Investorendeal viele der 211 FIFA‑Mitgliedsverbände wieder für sich gewinnen konnte.
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Die UEFA wird wohl weiterhin nach einem geeigneten Moment suchen, doch ein Gegenkandidat vor Fristende erscheint unwahrscheinlich. Der Machtkampf zwischen UEFA und FIFA bleibt damit ungelöst.