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U21-Nationalcoach So lobt enge Zusammenarbeit mit Klopp
U21-Nationalcoach So Antonio Di Salvo betont in einem Gespräch, dass die enge Zusammenarbeit mit Bundestrainer Jürgen Klopp das Fundament für den Aufstieg junger Talente bildet. Er beschreibt, wie die häufigen Telefonate und Treffen die Strategie beider Kader prägen und die Stimmung im Land positiv beeinflussen.
Di Salvo äußert sich begeistert über Klopps Riesenaufgebot und sieht darin einen neuen Kurs für den deutschen Fußball. Der Nachwuchscoach meint, dass die Vielzahl an Nationalspielern in zwei Kadern jungen Profis mehr Chancen eröffnet.
Großes Aufgebot und Stimmung
„Der Erfolg der A‑Nationalmannschaft ist auch entscheidend dafür, wie die Stimmung im Land dann ist“, sagte der 47‑jährige Di Salvo. Er fügte hinzu, dass die breite Auswahl an Spielern die Stimmung im Land stabilisieren könne, weil Klopp so viele und auch junge Talente beobachtet.
Klopp nominierte am vergangenen Donnerstag 44 Spieler in zwei Kadern für die kommenden Nations‑League‑Spiele, wobei mehrere U21‑Akteure dabei waren. Di Salvo zeigte sich darüber sehr zufrieden und betonte, dass die jungen Spieler den nächsten Schritt gehen können.
Wege zum EM‑Ticket
„Ich muss sagen, dass ich sehr, sehr froh bin, stolz auch auf die Jungs, dass sie den nächsten Schritt gehen können, dass sie sich beweisen können“, erklärte Di Salvo. Er betonte, dass er diesen Weg bedingungslos mitgehe, weil das Wichtigste immer die A‑Nationalmannschaft sei.
Ein besonderes Arrangement betrifft U21‑Kapitän Tom Bischof vom FC Bayern: nach mehreren Gesprächen mit Klopp wird Bischof zunächst in der Nachwuchsauswahl des DFB spielen, bevor er in die A‑Mannschaft aufsteigt. Ein Rückkehrer aus Klopps Kader zur U21 sei derzeit nicht geplant.
Di Salvo nennt sieben Debütanten, darunter der ehemalige U17‑Weltmeister Paris Brunner, der zuletzt beim AS Monaco überzeugte. Diese jungen Talente sollen die Mannschaft weiter spannend und erfolgreich machen.
Die U21‑Mannschaft steht als Tabellenführer in Gruppe F und hat die entscheidenden Spiele in Riga gegen Lettland, in Malta und in Bielefeld gegen Georgien vor sich. Drei Siege sichern den Gruppensieg; alle Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für die Endrunde 2027.