WM
Trumps Händedruck-Abweisung: Argentinischer Verteidiger Romero lehnt ab
Ein Argentinier, Tottenham-Hotspur-Verteidiger Cristian Romero, weigerte sich, während der Abschlusszeremonie der Weltmeisterschaft dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump die Hand zu schütteln, wie in Videos zu sehen ist, die sich schnell in den sozialen Medien verbreiteten. Der Vorfall ereignete sich, als Trump zusammen mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Spielern Medaillen überreichte, Romero jedoch die Geste ausließ.
Das Filmmaterial zeigt, wie Romero seine Silbermedaille von Gianni Infantino erhält und dann an Trump vorbeigeht, der in der Nähe stand. Während andere namhafte Spieler neben dem ehemaligen Präsidenten standen und ihm die Hand schüttelten, vermied Romero die Geste bewusst.
Trump, der zuvor eine führende Rolle in der Zeremonie gefordert hatte, wurde beim Betreten des Spielfelds zusammen mit Infantino von Buhrufen des Publikums begrüßt. Er verteilte anschließend die Medaillen, hielt kurze Ansprachen mit vielen Spielern und überreichte später den Weltpokal an Spanien.
Romeros Verweigerung machte ihn zum einzigen Argentinier und zum einzigen Tottenham-Hotspur-Verteidiger, von dem bekannt ist, dass er den amerikanischen Präsidenten gemieden hat, und unterstreicht den deutlichen Gegensatz zu seiner Haltung im Vergleich zu seinen Teamkameraden und anderen internationalen Spielern, die den Handschlag akzeptierten.
Die unterschiedlichen Reaktionen verdeutlichen, wie politische Persönlichkeiten Spieler spalten können, wobei Romeros stiller Protest in einer ansonsten von Lächeln und Fotomomenten geprägten Zeremonie besonders auffällt.