JPL
Trotz Reitz‑Ausfall verlässt Vermeeren RB Leipzig zum Abschied
Im Trainingsgelände von RB Leipzig herrscht gespannte Stille, als die Spieler von einem überraschenden Abgang ihres jungen Mittelfeldspielers erfahren. Trotz Reitz‑Ausfall wird der 21‑jährige Arthur Vermeeren zum Abschied an seinen Jugendverein Royal Antwerpen ausgeliehen, ohne Kaufoption. Der Schritt kommt nach einer durchwachsenen Saison in Deutschland und einer kurzen, erfolglosen Phase in Frankreich.
Details zum Transfer
berichtet, dass Arthur Vermeeren von RB Leipzig zu Royal Antwerpen in die belgische Jupiler Pro League wechselt. Die Leihe enthält keine Kaufoption, wie im Bericht angegeben.
Der 21‑jährige Mittelfeldspieler kehrt damit zu seinem Jugendverein zurück, bei dem er seine ersten Schritte im Profifußball gegangen ist, ehe er im Januar 2024 zu Atletico Madrid wechselte. Dort galt er als Mega‑Talent, bevor er im Sommer zu RB Leipzig kam.
Nur ein halbes Jahr später zog es Vermeeren zu RB Leipzig, zunächst für eine Saison ausgeliehen und dann im vergangenen Sommer fest für 20 Millionen Euro verpflichtet. Die Erwartung war hoch, doch die Einsatzzeiten blieben begrenzt.
Im Anschluss wurde er direkt an Olympique Marseille in die Ligue 1 verliehen, wo er am Ende 20 Ligue‑1‑Einsätze zu Buche stand, jedoch nicht in der ersten Elf etablieren konnte.
Folgen für die Roten Bullen
Dass man Vermeeren nach der Muskelverletzung von Positionskollegen Rocco Reitz abgibt, ist ein gewagter Move der Roten Bullen. Zwar hat man mit Neuzugang Neil El Aynaoui einen passenden Ersatz parat und kann auch Brajan Gruda im zentralen Mittelfeld einsetzen, allerdings wird es dahinter schon eng.
Ezechiel Banzuzi bleibt vorerst im Mittelfeld, während Assan Ouedraogo (Schulter) und Christoph Baumgartner (Oberschenkel) verletzungsbedingt fehlen. Der Abgang des 21‑jährigen macht deutlich, dass das Kapitel Vermeeren in Leipzig nur schwer zu einem Happy End führen wird.
Als man den Belgier von Atletico holte, galt er als Mega‑Talent; 29 Bundesliga‑Spiele später muss man festhalten, dass der Sechser seinem damaligen Status noch nicht gerecht werden konnte. Damit endet die aktuelle Episode des Vermeeren‑Abenteuers bei Leipzig. End