Trotz Nominierung Nicolo Tresoldi bleibt für Länderspielpause außen vor
Trotz Nominierung hat Nicolo Tresoldi beschlossen, in der kommenden Länderspielpause weder für Deutschland noch für Italien aufzutreten, obwohl er als Stürmer aufgrund seiner Form ein möglicher Kandidat für das Nationalteam gewesen wäre. Die Entscheidung kommt, während Jürgen Klopp kurz davor steht, seinen ersten Kader als Bundestrainer zu benennen.
Doppelte Staatsbürgerschaft und U21‑Status
Dem Bericht des italienischen Sportjournalisten Nicolo Schira zufolge wird Tresoldi in der kommenden Länderspielpause nicht für Italien auflaufen. Er ist aktuell U21‑Spieler der deutschen Nationalmannschaft und spielt für Club Brügge, wodurch er aufgrund seiner doppelten Staatsbürgerschaft sowohl für Deutschland als auch für Italien wählbar ist.
Roberto Mancini hatte den Plan, den Stürmer für die anstehenden Partien zu nominieren. Medienberichte aus Italien zeigen, dass Mancini bereits mit Tresoldi gesprochen hat, um ihn von einem Verbandswechsel zu überzeugen. Doch das Gespräch hat bislang keine Früchte getragen.
Gefragtes DFB‑Talent Tresoldi lässt Entscheidung für Nationalteam offen
Diese Situation gibt dem DFB und Jürgen Klopp weiterhin die Chance, den jungen Angreifer für die A‑Nationalmannschaft zu gewinnen. Der Bundestrainer wird in Kürze seinen ersten Kader für die deutsche Nationalmannschaft vorstellen, wobei Tresoldi derzeit nicht im Kader berücksichtigt wird.
Für die anstehenden Länderspiele wird Tresoldi wohl noch kein Teil der Mannschaft sein. Er hat erklärt, dass er weitere Bedenkzeit benötigt, um zu entscheiden, ob er seine internationale Karriere im Dress des DFB oder der Squadra Azura bestreiten will.
Es bleibt abzuwarten, wie diese Entscheidung den Auswahlprozess im internationalen Sport beeinflusst. Der Fall verdeutlicht, wie stark der Sport von individuellen Entscheidungen und doppelter Staatsbürgerschaft geprägt ist.