Trotz Bankrolle bei Bayer Leverkusen Überraschende Wende für Andrich
Während Robert Andrich auf der Bank sitzt, spricht Sport‑Geschäftsführer Simon Rolfes von einem Verbleib – ein überraschender Kontrast zu seiner aktuellen Bankrolle bei Bayer Leverkusen.
Martinez' klare Ansage
Unter dem neuen Trainer Carles Martinez ist Andrich in Ungnade gefallen. Der 31‑jährige Mittelfeldspieler verlor die Kapitänsbinde und erhielt laut Martinez keine Verwendung mehr. "Er nimmt auf dieser Position im Mittelfeld zunächst eher eine Nebenrolle ein. Er verdient es, das zu wissen", erklärte der Spanier deutlich.
Rolfes hofft auf Verbleib
Rolfes rechnet nicht mehr damit, dass der 19‑fache Nationalspieler vor dem Deadline‑Day am Dienstag geht. "Ich gehe davon aus, dass er bleibt", sagte der 44‑jährige nach der 2:3‑Niederlage gegen die SV Elversberg. Trotz der Sommer‑Gerüchte, dass Andrich ein klarer Abgangskandidat sei, sieht der Sportdirektor keinen Abgang.
Andrichs Rolle bleibt jedoch begrenzt. Auf der Pressekonferenz vor dem ersten Ligaspiel betonte Martinez, dass der Mittelfeldspieler auf dem Abstellgleis steht: "Ehrlich gesagt, rede ich nicht mit ihm. Die Einschätzung ist zum jetzigen Zeitpunkt dieselbe. Er war verletzt und hat in der vergangenen Woche nicht gespielt."
Der Verkauf von Exequiel Palacios an Ipswich Town und die Erkrankung von Kennet Eichhorn änderten Martinez' Haltung nicht. "Wenn sich etwas verändert, werde ich mit ihm sprechen. Wir werden sehen, was auf dem Transfermarkt und in den kommenden Tagen passiert", kündigte er an.
Andrichs Vertrag läuft noch bis 2028, sodass er theoretisch die Saison über die Werkself begleiten könnte. Nach der enttäuschenden Niederlage am ersten Spieltag könnte er im internen Rangsystem noch aufsteigen, wenn sich die Situation ändert.