Trainer Premier-League-Star Okafor wirft Yakin schwere Vorwürfe zu
Auf seinem Instagram-Profil veröffentlichte der 26‑jährige Flügelspieler Noah Okafor, Premier‑League‑Star bei Leeds United, ein langes Posting, in dem er seinen Rücktritt aus der Schweizer Nationalmannschaft ankündigte und schwere Vorwürfe gegen Trainer Murat Yakin erhob. In den Jahren betonte er, dass die Entscheidung nichts mit seiner Spielzeit zu tun habe, sondern auf gebrochenes Vertrauen und nicht eingehaltene Zusagen zurückfüge.
Schwere Vorwürfe und Rücktritt
Während der zurückliegenden WM 2026, also der Weltmeisterschaft, in den USA, Kanada und Mexiko hatte die Schweiz das Viertelfinale erreicht, bevor sie gegen Argentinien ausschied. Okafor war im Achtelfinale gegen Algerien im Einsatz, in den übrigen fünf Spielen verbrachte er die gesamte Spielzeit auf der Bank. Er kritisierte, dass selbst kleine Fehler im Spiel gegen Algerien auf eine Weise bestraft wurden, die ihn tief getroffen habe.
„Für mich war das die schwierigste Zeit meiner bisherigen Karriere“, schrieb Okafor. „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, bis auf Weiteres aus der Schweizer Nationalmannschaft zurückzutreten. Es gab nie etwas Größeres für mich, als für die Schweiz zu spielen.“
Okafor erklärte, dass die Entscheidung nichts mit seiner Spielzeit zu tun habe, sondern auf das verletzte Vertrauen und die nicht gehaltenen Zusagen zurückzuführen sei. Zu dieser Zeit hatte er das Gefühl, dass Gespräche mit Nationaltrainer Murat Yakin keine Lösung brachten. „Dinge sind passiert, die mich tief getroffen haben“, betonte er.
Respekt und Zukunft der Schweizer Mannschaft
Trotz der Vorwürfe wünschte Okafor dem Nationaltrainer Murat Yakin und der Mannschaft alles Gute für die Zukunft. Er erkannte an, dass Yakin Historisches erreicht habe, betonte jedoch, dass gegenseitiger Respekt und Vertrauen die Basis für kommende Jahre sein müssen. Unter den aktuellen Umständen sehe er diese Grundlage jedoch nicht.
Mit der Schweizer Nationalmannschaft verbindet er immer noch tiefe Gefühle, doch er betonte, dass er auch in Zukunft sehr gerne für die Schweiz spielen und alles für das Land geben würde, wenn die Rahmenbedingungen geändert würden. Er schloss mit den Worten, dass er die Schweiz weiterhin unterstütze, solange ein respektvolles Miteinander herrsche.
In den vergangenen Jahren hatte der 26‑jährige Flügelspieler eine starke Saison bei Leeds United hingelegt, was ihm ein gutes Gefühl und viel Motivation für die WM gab. Diese positive Formkurve sei jedoch durch die Erlebnisse im Turnier überschattet worden.