Premier League
Tottenham Hotspur rutscht nach 2:3 gegen Aston Villa an Tabellenende
Tottenham Hotspur verlor am Samstag mit 2:3 gegen Aston Villa und rutschte damit vor der Länderspielpause auf den 20. und letzten Platz der englischen Premier League. Die Niederlage folgt auf eine Serie von schlechten Ergebnissen, die das Team von Trainer Roberto de Zerbi weiter in die Krise treiben.
Finanzielle Aufwendungen ohne Gegenleistung
Im Sommer stellten die Tottenham‑Macher über 360 Millionen Euro für neue Stars bereit. Darunter war die Verpflichtung von Sandro Tonali vom Liga‑Rivalen Newcastle United sowie Matheus Fernandes vom Erzrivalen West Ham United, für die ein Paket von 200 Millionen Euro gezahlt wurde.
Die hohen Ausgaben haben laut ehemaligen Nationalspieler Joe Cole zu einer überhöhten Preisstruktur geführt. Cole kritisierte nach der Villa‑Niederlage, dass „Tottenham für jeden neuen Spieler zu viel bezahlt“ habe und warne vor einem möglichen Abstiegskampf.
Datenspezialisten haben Simulationen mit ihrem Supercomputer laufen lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass Fulham und Coventry mit über 40 Prozent Abstiegswahrscheinlichkeit rechnen müssen – 42,4 Prozent für Fulham und 43,82 Prozent für Coventry.
Trotz des Gewinns der Europa‑League 2025 steht Tottenham nun am Tabellenende und die Prognosen für die Spurs sind seit dem letzten Spieltag nicht freundlicher geworden.
Die Situation bleibt angespannt, da weitere Spiele während der internationalen Pause anstehen und die Gefahr eines Abstiegs weiterhin real ist.