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Tormann heinz Lindner: Die Rivalität im Fußball in Zürich spürbar

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Tormann heinz Lindner: Die Rivalität im Fußball in Zürich spürbar

Heinz Lindner, ehemaliger Torhüter der Grasshoppers, wechselte im Sommer zum FC Zürich. Im Interview betont der 36‑jährige Tormann, dass die Rivalität im Fußball in Zürich absolut spürbar sei, und spricht offen über hohe Preise, Fan‑Proteste und seine Pläne nach der aktiven Karriere.

Wechsel und Kritik der Fans

Lindner, der zwischen 2017 und 2019 für den Grasshopper Club Zürich spielte, entschied sich im Sommer für den FCZ. Beide Transfers – auch der seines neuen Trainers Marcel Koller, der über 400 Spiele und sieben Meistertitel für die Grasshoppers absolvierte – wurden von den Fans kritisiert.

Wenige trauen sich das, wozu sich Lindner im Sommer entschieden hat, wie das von Sergio Brunetti in Aktion zeigt. Auch seine Vergangenheit beim Club wird von Teilen der Anhängerschaft hinterfragt, während die Kritik an den Fan‑Protesten laut wird.

Lindners Sicht auf Zürich und die Kosten

Der Torhüter lobt die Stadt Zürich für ihre Sauberkeit, das internationale Flair und die vielen Grünflächen, bemerkt jedoch, dass die Lebenshaltungskosten sehr hoch seien. Er vergleicht die Preise mit Wien und erklärt, dass Zürich um ein Drittel teurer sei, während das Einkommen dort ebenfalls höher liegt.

Der Verkehr sei ein Ärgernis, besonders die kurzen Grünphasen an den Ampeln. Trotzdem empfindet er das Stadtbild als kultiviert und die offene Mentalität der Bewohner als positiv im Vergleich zur Innerschweiz.

Privat ist Lindner gerade in einer aufregenden Phase: Sein Sohn besucht die Eingewöhnungswoche im Kindergarten, und vor dem Abholen führt er ein Video‑Telefonat. Er betont, dass das Ergebnis vom Wochenende, ein 0:5 gegen den FC Lugano am dritten Spieltag, ihn nicht belastet.

Sein Vertrag in Bern war ausgelaufen, und der FCZ habe Interesse gezeigt. Das Gesamtpaket aus Stadt, Club und familiärem Umfeld habe überzeugt, erklärt er im Interview.

Für die Zeit nach seiner aktiven Laufbahn plant Lindner, im Fußballbereich zu bleiben, ohne jedoch konkrete Details zu nennen. Er sieht seine Zukunft in einer Funktion, die ihm erlaubt, seine Erfahrung weiterzugeben.

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