Topform erklärt Darum glänzt Vagnoman nach geplatztem Hull-Deal
Fast hätte der 25‑jährige Rechtsverteidiger Josha Vagnoman den VfB Stuttgart am Ende des letzten Sommertransferfensters verlassen, weil Hull City, Aufsteiger der Premier League, um seine Dienste buhlte. Der Wechsel scheiterte, und nun befindet er sich in der Form seines Lebens, mit zwei Toren und zwei Vorlagen aus drei Pflichtspielen.
Statistische Spitzenleistung
Alex Grimm/GettyImages – Auf den letzten Metern des zurückliegenden Sommertransferfensters hätte Josha Vagnoman den VfB Stuttgart beinahe noch verlassen. Der englische Aufsteiger Hull City, der gerade in die Premier League aufgestiegen ist, buhlte um den Rechtsverteidiger, doch die beiden Klubs einigten sich nicht in den Verhandlungen, sodass der Wechsel platzte.
Seitdem befindet sich Vagnoman in der Topform, die er selbst als Form seines Lebens bezeichnet. In drei Pflichtspielen erzielte er zwei Tore und legte zwei Vorlagen bei, womit er überraschend zum Topscorer des VfB Stuttgart avancierte.
Sein jüngster Treffer fiel im 4:1‑Sieg gegen den 1. FC Köln und war eine eindrucksvolle Direktabnahme aus der Luft, die seine Offensivqualitäten als Verteidiger unterstreicht. Damit zeigte er, dass er nicht nur defensiv, sondern auch im Angriff gefährlich sein kann.
Obwohl er trotz des Bedarfs an Rechtsverteidigern im deutschen Nationalteam nicht für die WM nominiert wurde, reagierte Vagnoman mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Selbst Jürgen Klopp soll das Aufblühen des zweimaligen Nationalspielers aufmerksam verfolgen.
Intensives Sommertraining und taktische Freiheit
Laut Sky Sport nutzte Vagnoman die Sommerpause, um die Vorsaison intensiv zu bearbeiten, gemeinsam mit seinen Trainern das Ziel, mutiger nach vorne zu spielen. Er wolle in engen Räumen egoistischer agieren und häufiger selbst den Abschluss suchen.
Trainer Sebastian Hoeneß gibt ihm regelmäßig die rechte Schienenposition, besonders wenn er mit einer Dreierkette spielt, weil die drei Innenverteidiger ihm den Rücken freihalten. Auch in einer Viererkette strahlt er mehr Gefahr aus, wie das Spiel gegen Köln zeigte.
„Josha habe ich immer als jemanden kennengelernt, der genau weiß, was er kann. Er ist auf jeden Fall ein sehr offensivstarker Verteidiger, der ein gutes Gefühl hat, wann er vorne auftauchen und gefährlich werden kann“, lobte Hoeneß den 25‑jährigen Rechtsverteidiger.