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Toller Nations-League-Auftakt begeistert Trainer Yakin mit frischen Nati-Profis

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Toller Nations-League-Auftakt begeistert Trainer Yakin mit frischen Nati-Profis

Toller Nations-League-Auftakt endete für die Schweizer Nati mit einem souveränen 3:0 gegen Nordmazedonien, ein Ergebnis, das die Spieler nach dem Spiel begeistert kommentierten. Trainer Murat Yakin zeigte sich zufrieden, betonte jedoch die Notwendigkeit, die Abschlussquote zu verbessern und hob die starke Kaderbreite hervor.

Yakin kritisiert Abschlussquote

Yakin bemängelte nach dem Spiel die mangelnde Effizienz seiner Offensivspieler. «Wir haben zu wenig Tore geschossen», sagte der Coach. Die Statistik zeigte zur Halbzeit 17 Schüsse auf das Tor, davon nur drei Treffer, was Yakin Recht gab.

Zudem kritisierte er die unausgewogene Angriffsverteilung. «Wir waren zu linkslastig. Dann sind wir zweimal über rechts gekommen – und zweimal gab es ein Tor», erklärte er.

Vier Neulinge feierten ihr Debüt: Zachary Athekame, Sascha Britschgi, Alvyn Sanches und Winsley Boteli. Yakin lobte Athekames Offensivdrang und Laufbereitschaft mit den Worten: «Er hat einen Offensivdrang, ist sehr lauffreudig». Britschgi beschrieb sein erstes Länderspiel als Kindheitstraum, den er genossen habe.

Erfahrene Mittelfeldspieler stärken das Team

Mittelfeldroutinier Remo Freuler, Torschütze zum 1:0, äußerte sich positiv über die Integration der Neulinge. «Sie haben sich sehr gut eingefügt und kommen langsam an. Das macht Freude», sagte er. Neben ihm stand Ardon Jashari, der sein zwölftes Länderspiel absolvierte und von seiner Herkunft in Skopje sprach: «Hier in Skopje zu spielen, war ein Traum für meine Familie, aber auch für mich».

Jashari, derzeit beim AC Milan aktiv, wird häufig mit Granit Xhaka verglichen, betont jedoch, dass sie unterschiedliche Spielertypen seien. «Wir sind aber komplett verschiedene Spielertypen. Eigentlich sogar ergänzende», erklärte der 24‑jährige. Yakin hofft, dass Jashari künftig öfter neben Xhaka auflaufen kann.

Der klare Sieg habe gezeigt, dass die Nati sowohl in der Kaderbreite als auch im Nachwuchs gut aufgestellt sei. Damit könne die Mannschaft künftig ohne große Sorgen in weiteren Nations‑League‑Partien antreten.

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