Europa League
Tillman beendet Durststrecke im Ligaduell für Bayer Leverkusen
Am Donnerstagabend fand Malik Tillman endlich Grund zum Lachen bei Bayer Leverkusen. Im Europa League-Duell gegen Lech Poznan eröffnete er die Wertung nach etwas mehr als einer halben Stunde und markierte damit sein erstes Tor der Saison.
Investition und Erwartungen
Leverkusen zahlte im Sommer letzten Jahres 35 Millionen Euro für den 24‑jährigen Amerikaner, der von PSV zu Bayern München gewechselt war, bevor er nach Deutschland kam. Trotz dieser Investition überzeugte er nach seiner Rückkehr in die Bundesliga noch nicht vollständig.
Saisonstart und Spielminuten
Für den 24‑jährigen offensiven Mittelfeldspieler verlief die Saison mühsam; er erzielte in der letzten Saison noch acht Treffer in allen Wettbewerben, verlor jedoch seinen Stammplatz in der zweiten Saisonhälfte. Cheftrainer Carles Martínez stellte ihn regelmäßig auf die Bank, sodass er im Auswärtsspiel gegen Lech Poznan nur neunzig Minuten bekam.
Tor und Reaktionen
Das Tor fiel, nachdem Patrik Schick die Wertung bereits per Elfmeter eröffnet hatte, worauf Tillman den 0‑2 erzielte. Technischer Direktor Simon Rolfes lobte ihn nach dem Spiel: „Er war sehr präsent in der 16. Minute. Es war ein sehr gutes und energisches Spiel von Malik.“ Tillman selbst reagierte: „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist gut für mein Selbstvertrauen, das in letzter Zeit etwas gefehlt hat.“
Persönliche Antriebe
Der Amerikaner gab zu, dass ihn der Unterschied zwischen seiner Nationalmannschaft und dem Verein beschäftigt: „Ich weiß, dass ich mehr tun kann. Ich weiß, was ich in den Vereinigten Staaten gezeigt habe. Jetzt muss ich das auch den Menschen hier zeigen.“ Er gibt dem Cheftrainer nicht die Schuld für die Entscheidungen, betont jedoch, dass er sich selbst beweisen muss.
Transfergerüchte
Trotz Gerüchten über einen Wintertransfer in den deutschen Medien bleibt Tillman fokussiert darauf, seinen Wert bei Bayer Leverkusen zu beweisen.