Thorup hofft auf Rekordstart, doch WSG will Tradition brechen
Am Beginn der letzten Spielrunde vor der langen Länderspielpause treffen Rapid und WSG im heimischen Hütteldorf aufeinander – Rapid jagt einen möglichen Rekordstart, während die torreichste Tiroler Mannschaft ihre Offensivstärke testen will. Während Rapid nach attraktiverem Fußball seit dem Frühjahr strebt, hofft die Wattener Mannschaft, die Bilanz zu kippen.
Thorup lobt Offensivspiel
Rapid‑Trainer Johannes Hoff Thorup sagt, dass zum Start der letzten Runde vor der langen Länderspielpause beide Teams attraktiveren Fußball zeigen als im Frühjahr. Er betont, dass die WSG nach der Umstellung auf eine Viererkette vermehrt Kombinationen und offensiv starke Flügel nutzt. „Ich mag es, wenn beide Trainer Fußball spielen wollen. Mir gefällt die Handschrift von Coach Semlic“, erklärt Thorup.
Für Rapid bedeutet das Spiel die große Chance, den besten Saisonstart im aktuellen Jahrtausend zu erreichen. 1998 stand der Klub nach sieben Runden bei 19 Punkten, seitdem nie über 17 Punkte, zuletzt 2025. Ein Sieg würde Rapid auf 18 Punkte bringen und damit vorerst die Tabellenführung übernehmen.
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Die WSG hat historisch Schwierigkeiten gegen Rapid; in 18 Begegnungen gelang ihr nur ein einziger Sieg. Dieser Erfolg kam im Winter‑Lockdown 2020, als der Underdog unter Trainer Kühbauer in Hütteldorf mit 3:0 gegen den späteren Vizemeister gewann.
Bei Rapid feiert Torhüter Niki Hedl ein besonderes Jubiläum. Als jüngster Torhüter in der langen Vereinsgeschichte erreicht der 25‑jährige sein 200. Pflichtspiel für den Klub. Ab 19:30 Uhr entscheidet sich, ob das Jubiläumsspiel für Hedl und Rapid erfolgreich verläuft und damit den möglichen Rekordstart sichert.