Thorsteinsson hält Herthas lauf in Dresden am leben
Die Doppelpacker Thorsteinsson Herthas Siegesserie setzte sich in Dresden fort, als Hertha BSC das Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden mit 2:1 gewann und damit als Tabellenführer in die bevorstehende Länderspielpause ging. Nach einem hart umkämpften Duell, das von frühen Chancen und einem späten Treffer von Jon Dagur Thorsteinsson geprägt war, zeigte das Team seine Konstanz.
Neue Aufstellung und Rückkehr von Seguin
Trainer Thomas Stamm stellte mit drei Änderungen in die Partie ein. Die Startelfdebütanten Simon Straudi, Patrice Covic und Till Neininger traten an, wobei Neininger sein erstes Spiel für Dynamo Dresden absolvierte. Gegenüber Stefan Leitl konnte Hertha wieder auf Paul Seguin setzen, nachdem er seine Gelb‑Rot‑Sperre beendet hatte, und das Aufgebot blieb im Vergleich zum 3:1‑Sieg gegen VfL Osnabrück unverändert.
Im Vorfeld hatte Hertha nach einem 2:2 gegen Eintracht Braunschweig bereits gezeigt, dass die Offensive noch nicht vollständig harmonierte.
In der zehnten Minute brachte Patrice Covic die Gäste in Führung, als er nach einem Vorstoß über die rechte Flanke Vermeij fand, der den Ball aus 15 Metern flach ins rechte Eck schoss. Der Schuss wurde von Gechter leicht abgefälscht, während Torhüter Gersbeck keine Chance hatte.
Hertha hatte zunächst Schwierigkeiten, klare Chancen zu kreieren, während Dynamo Dresden aggressiv presste und viele Zweikämpfe gewann. Jon Dagur Thorsteinsson kam erstmals über die rechte Seite, seine Flanke blieb jedoch ungenutzt. Später stand er im Strafraum, wurde jedoch wegen Abseits nicht berücksichtigt.
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Der Ausgleich folgte in der neunundzwanzigsten Minute, als Thorsteinsson vor dem Strafraum Raum fand und aus 20 Metern leicht abgefälscht ins linke Eck traf. Kurz darauf versuchte Pedersen, Adewumi zu bedienen, doch der Abschluss blieb ungenau. Wagner und Muhamedbegovic erhielten jeweils die gelbe Karte, während Pedersen für ein taktisches Foul ebenfalls verwarnt wurde.
Zweite Hälfte und entscheidender Treffer
In der zweiten Halbzeit brachte Hertha Nilsson für Grönning ein und stellte auf ein 4‑4‑2 um. Dynamo Dresden reagierte mit doppelten Wechseln, während Nilsson eine große Chance verpasste, als Adewumi einen perfekten Querpass lieferte, der jedoch von Nilsson aus drei Metern ins leere Tor geschossen wurde. Ein weiterer Versuch von Covics Flanke wurde von Gersbeck sicher gehalten.
Kurz darauf schien Adewumi per Kopf zu treffen, doch der VAR entschied ein Handspiel, sodass das Tor nicht zählte. Sessa versuchte zweimal aus der Distanz, wurde jedoch von Schreiber gehalten.
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In der achtzigsten Minute nutzte Thorsteinsson erneut zu viel Raum vor dem Strafraum und schoss präzise in die rechte untere Ecke zum 2:1 für die Gäste. Daferner verfehlte anschließend per Kopf, und Seguin verschoss später ebenfalls. Nach fünf Minuten Nachspielzeit verteidigte Hertha souverän und sicherte damit den Sieg, der die Tabellenführung bestätigte.