Thomas Tuchel bereut, kein Gras gegessen zu haben nach WM‑Sieg Mexiko
Der englische Nationaltrainer Thomas Tuchel bereut, kein Gras gegessen zu haben, nachdem England im WM‑Achtelfinale gegen Mexiko im Juni im Aztekenstadion triumphierte. Das Geständnis erscheint in der am Mittwoch veröffentlichten Dokumentation „Reflections: England's World Cup Journey“ des Fußballverbands FA und spricht offen über das Erlebnis.
Dokumentation enthüllt persönliches Bekenntnis
Die am Mittwoch veröffentlichte Dokumentation „Reflections: England's World Cup Journey“ des englischen Fußballverbands FA zeigt Thomas Tuchel in seiner Rolle als Nationaltrainer. Sie stellt Englands Trainer Thomas Tuchel in den Mittelpunkt und gibt Einblicke in die emotionale Reise der Three Lions. Darin wird sein ungewöhnliches Bekenntnis nach dem WM‑Achtelfinale thematisiert.
Im Gespräch mit dem ehemaligen Nationalstürmer Daniel Sturridge erklärt Tuchel, dass er einem Freund schrieb: „Ich bereue, dass ich nicht etwas von dem Gras gegessen habe, um für immer etwas davon in meinem Körper zu behalten.“ Das Geständnis verdeutlicht sein Bedürfnis nach einem physischen Andenken an den Moment. Tuchel erklärte, dass das Verlangen nach dem Rasenkonsum aus einem kindlichen Bedürfnis nach oraler Einverleibung stammt.
Rasen‑Ritual und dramatischer WM‑Achtelfinale‑Sieg
England besiegte Mexiko im WM‑Achtelfinale mit 3 : 2 im Aztekenstadion im Juni, ein WM‑Sieg, der das Team fast eine halbe Spielzeit in Unterzahl brachte. Es war erst das dritte Mal in 90 Spielen, dass die Gastgeber im Aztekenstadion verloren hatten. Das Spiel war von hoher Dramatik geprägt, weil England fast eine halbe Spielzeit in Unterzahl stand und dennoch den knappen Vorsprung bis zum Schluss hielt.
England drückt Kroatien zu historischer Niederlage im Nations-League-Duell
Tuchel bereut, kein Gras gegessen zu haben, und nennt das Verlangen nach oralem Einverleibungsritual, das auch Tennisstar Novak Djokovic nach seinen Wimbledon‑Triumphen praktiziert. Der Vergleich zu Novak Djokovic, der nach jedem Wimbledon‑Triumph Rasensprossen vom Centre Court isst, verdeutlicht, dass solche Rituale im Spitzensport nicht ungewöhnlich sind. Der Deutsche Coach sieht im Verzehr des Rasens eine Möglichkeit, den Rausch des Triumphs körperlich zu bewahren.
Teamgeist, Kritik und Ausblick auf Euro 2028
Nach dem Torjubel stürzte Jordan Henderson über die Bande und brach sich den Arm. Tuchel beschreibt, wie innerhalb einer Sekunde alle Spieler einen schützenden Wall bildeten und den Jubel sofort verstummten – ein Zeichen für den außergewöhnlichen Teamgeist. Die Reaktion der Mannschaft zeigte, dass der Zusammenhalt über das Spielfeld hinausgeht und in kritischen Momenten sofort aktiviert wird.
Im WM‑Halbfinale unterlag England 1 : 2 gegen Argentinien und blieb damit ohne Titel seit 1966, also 60 Jahre ohne großen Erfolg. Trotz kritischer Stimmen zu seiner Taktik sitzt Tuchel weiterhin auf der Bank der Three Lions. Trotz der Niederlage bleibt England in der Nations‑League‑Gruppe mit Spanien, Kroatien und Tschechien aktiv, wo die nächsten vier Spiele am Freitag ausgetragen werden.
Schottland kehrt nach Niederlage zurück – Hund stört Spielfeld
Tuchel wird am Freitag den Kader für die ersten vier Spiele der Nations‑League benennen und blickt bereits auf die Heim‑EM 2028, wo er England zum ersten Titel seit 1966 führen will. Er betont das enge Band zu den Spielern und zu den Teams insgesamt: „Es fühlt sich an, als wären sie jetzt meine Spieler.“ Er betont, dass das enge Band zu den Spielern und zu den Teams das Fundament für den angestrebten EM‑Erfolg 2028 bildet.