Bundesliga JUGEND
Tennis Borussia Berlin Traditionsklub im Machtkampf um Jugend
Am Montagabend war es ganz ruhig auf der Sportanlage Hans Rosenthal im Westen Berlins, doch ein Machtkampf um die Nachwuchsarbeit hat den Traditionsklub Tennis Borussia Berlin in einen Streit mit seinen Jugendspielern getrieben, die seit dem Wochenende im Streik sind.
Historische Erfolge und heutige Jugendmission
Hat schon bessere Zeiten gesehen, erinnert die Bildbeschreibung, die das Wappentier von Tennis Borussia Berlin zeigt – ein von IMAGO/Lobeca. Die Tradition des Vereins ist tief verwurzelt. Einst spielte Tennis Borussia Berlin in der Bundesliga, später war der Klub in der zweiten Liga aktiv, heute führt er Talente Richtung Profifußball und gilt als verlässliches Sprungbrett für die Jugend.
Der aktuelle Streit betrifft die Nachwuchsarbeit: Jugendspieler und ihre Mannschaftskameraden haben am Sonntag beim Spiel der ersten Männermannschaft laut „Gala raus!“ gerufen. Er ist der Vorsitzende Ariel Gala. Die B‑Jugend und weitere Jugendmannschaften blieben am Wochenende zu Hause, ein klarer Hinweis auf den anhaltenden Streik.
Vereinsreaktion und Trainerstimmen
Am Freitag trafen sich 24 Trainer von U 7 bis U 19, ein Teil davon mit zwei Aufsichtsratsmitgliedern, um systematische Mängel, fehlende Trainingsmaterialien und die Verlagerung von Fahrtkosten auf die Eltern zu kritisieren. Die Vereinsstruktur wird kritisiert. Das Training der Jugend wurde häufig abgesagt. Der monatliche Beitrag beträgt inzwischen 45 Euro, und die Teams reisen regelmäßig nach Schwerin, Rostock oder Zwickau. Um die Kosten zu decken, wird die weite Anreise der Teams genannt.
Der Verein reagierte, indem er die Cheftrainer der U 17 und U 19 sowie den Kaderplaner entband. Sprecher Uli Krug wies die Vorwürfe zurück: „Das Gegenteil ist der Fall. In der vergangenen Saison halfen die Männer mit, die Jugendabteilung zu unterstützen.“ Für Fernfahrten wurden Kleinbusse bereitgestellt. Die aktuelle Zeit ist geprägt von Unruhe. Ihre Trainer fühlen sich vom Verein alleingelassen.
Ein Trainer schrieb: „Ganz ehrlich. Ich will einfach wieder auf den Platz und hab einfach keine Zeit und keine Lust auf irgendwelche Vereinspolitik.“ Viele Trainer fürchten, als Verräter dazustehen, wenn sie nicht solidarisch handeln.
Zum Abschluss Profifu Fu Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App. Die Bildbeschreibung lautet: „Ein, das die Zeiten reflektiert.“ Die Vereins‑ und Jugend‑Tradition bleibt jedoch ein zentraler Teil der Identität, trotz der aktuellen Unruhe um die Nachwuchsarbeit.