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Supercup-Eröffnung setzt den Ton, Bayern besiegt BVB im Klassiker

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Supercup-Eröffnung setzt den Ton, Bayern besiegt BVB im Klassiker

Wenn der Vorhang für die neue Bundesliga‑Saison aufgezogen wird, dient der Franz‑Beckenbauer‑Supercup als Auftakt und stellt den Meister und DFB‑Pokalsieger FC Bayern München dem Vizemeister BVB in einer als Klassiker angekündigten Begegnung gegenüber. Die Fans versammelten sich, wissend, dass die jüngsten Novellierungen des Wettbewerbs und das Jahr‑nach‑Tod von Franz Beckenbauer zusätzliche Emotionen hinzufügten.

Bayern trat zum Supercup ohne Superstar Jamal Musiala an, dessen Ausfall vor dem Spiel bestätigt wurde. Der 23‑jährige Nationalspieler leidet an einer neurologischen Dysfunktion und brach in den jüngsten Testspielen gegen RB Leipzig (3:1) und 1. FC Heidenheim (4:2) zusammen. Der fehlende Spieler ließ eine spürbare Lücke in Bayerns Angriff zurück.

Hoeneß zum Musiala‑Fall

Ulrich „Uli“ Hoeneß, 74, beschrieb die Situation in einem RTL‑Interview und sagte: „Wir sind im Moment ehrlich gesagt sprachlos, wir haben uns darauf nicht vorbereiten können.“ Er bezog sich auf den Vorfall als Fall Musiala und gab zu, dass das Team unvorbereitet war.

Thomas Helmer, ehemaliger Europameister, schrieb am Donnerstag in einer Kolumne: „Für mich sind die Bayern trotz der zersplitterten Vorbereitung der klare Favorit.“ Er fügte hinzu: „Die Spielidee von Vincent Kompany sitzt“ und wies auf die Präsenz junger Spieler in den kurzen Testspielzeiten hin. Helmer erwähnte außerdem das griechische Duo Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias und sagte, er könne noch nicht beurteilen, ob sie die Dortmunder Chancen verbessert hätten. Die kurzen Zeiträume der Testspiele schränkten die Vorbereitung ein.

Vor dem Anpfiff besuchte der neue DFB‑Nationaltrainer Jürgen Klopp, 59, als Tribünengast in Dortmund und markierte damit seinen ersten Spielbesuch. Heidi Beckenbauer, Witwe von Franz Beckenbauer, überreichte den Cup‑Wettbewerb zusammen mit den Vereinsikonen Karl‑Heinz Riedle und Claudio Pizarro. Der Pokal verlieh dem Duell zusätzliches Prestige. Die Organisatoren präsentierten eine Revue der bisherigen Klassiker‑Begegnungen. Trainer Edin Kovac stellte die neuen Spieler Gadou und Karetsas vor, während Bayerns einziger Stammpflichtiger Neuer Nathanial Brown war. Der Wettbewerb wurde im Jahr 2025 umbenannt, ein Jahr nach dem Tod von Franz Beckenbauer. Bei der Zeremonie übergab Heidi Beckenbauer die Trophäe.

Spielverlauf und entscheidende Momente

Die Anfangsminuten sahen Nathanial Brown im 28. Minute treffen, ein trockener Schuss aus 16 Metern, der Torwart Gregor Kobel keine Chance ließ. Bayern dominierte die erste Hälfte mit einem Schussverhältnis von 7:1 und 69 Prozent Ballbesitz, während der BVB Schwierigkeiten hatte, den Ball zu halten. Eine Flanke vom Eckball erreichte die rechte Seite, und Bayern nutzte sie einmal.

Zur Halbzeit führte Bayern mit 2:0, das zweite Tor erzielte Michael Olise, nachdem er Ramy Bensebaini im Strafraum überlistet hatte. Luis Diáz gab anschließend eine Vorlage für Nathanial Browns zweiten Schuss und vergrößerte damit die Führung. Eine weitere Chance wurde von der Abwehr vereitelt, sodass der Spielstand unverändert blieb.

Nach dem ersten Treffer verkleinerte der BVB das Defizit, als Fabio Silva in der 75. Minute nach einer Vorlage von Daniel Svensson traf. Maximilian Beier erzielte in der Nachspielzeit eine Chance, doch Jonathan Tah blockte den Versuch und bewahrte Bayerns Führung. Ein Aus wurde dem BVB gewährt, aber die Entscheidung änderte das Ergebnis nicht. Das Spiel sah mehrere Auswechslungen, darunter Julian Ryerson für Marcel Sabitzer und Alphonso Davies für Josip Stanisic.

Endphasen und weiterführende Bedeutung

Die Nachspielzeit fügte fünf Minuten hinzu, in denen Bayern den Franz‑Beckenbauer‑Supercup 2026 mit einem Endstand von 2:1 sicherte. Jonathan Tah, Bayerns defensiver Anführer, sagte zu Sky: „Wir haben uns diesen Titel mit der letzten Saison erspielt, bei der Aktion gegen Beier habe ich alles reingehauen.“ Eine abschließende Anmerkung: Der Cup‑Wettbewerb endete damit, dass Bayern die Trophäe hob, ein Moment, der sich für Jahre ein Mal in Erinnerung bleiben wird.

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