Bundesliga
Supercomputer warnt nach dem dritten Spieltag vor Gladbachs Absturz
Nach dem dritten Bundesliga‑Spieltag stand das Stadion in Freiburg still, als Borussia Mönchengladbach nach einer vernichtenden 0:5‑Niederlage den Trainer Eugen Polanski entließ – die erste Trainerentlassung der Saison, wie das Foto von Christian Verheyen/GettyImages dokumentiert. Die Entscheidung kam sofort nach dem Spiel, das die Roten Buben in die Abstiegszone schickte.
Der HSV erlitt am Wochenende ebenfalls eine 0:5‑Niederlage, diesmal in Leipzig. Trotz der Niederlage bleibt der Trainer Merlin Polzin im Amt und steht sogar kurz vor einer Vertragsverlängerung. Die Niederlage ließ den HSV weiter im Mittelfeld zurückfallen.
Goal‑less Teams und frühe Niederlagen
Die Rothosen von Borussia Mönchengladbach und der SC Paderborn sind die einzigen Mannschaften, die in der laufenden Bundesliga‑Saison noch keinen Treffer erzielt haben. Paderborn verlor trotz anständiger Leistung mit 0:3 in Dortmund. Mönchengladbach hat bislang nur 0:5 kassiert und bleibt damit das einzige Team ohne Treffer, das bereits ein Spiel verloren hat.
Der FC Schalke war vor dem dritten Spieltag ebenfalls torlos, konnte jedoch beim 3:1‑Sieg gegen Union Berlin nach einem vorherigen 0:0 gegen den FC Bayern drei Punkte einfahren und damit etwas Luft gewinnen. Damit hat Schalke nach dem dritten Spieltag bereits vier Punkte gesammelt, was im Vergleich zu den Top‑Teams ein kleiner Aufschwung ist.
Supercomputer‑Prognosen für die Saison
Der Opta‑Supercomputer hat die Bundesliga‑Saison 26/27 insgesamt 10.000 Mal simuliert und darauf basierend eine KI‑Prognose erstellt. Er sieht beim FC Schalke einen deutlichen Aufstieg und tippt das Team am Saisonende auf Rang 13, fernab der Abstiegsgefahr. Die Simulation berücksichtigt aktuelle Form, Verletzungen und Heimvorteil, um die Wahrscheinlichkeiten zu berechnen.
Gleichzeitig warnt die Prognose, dass Borussia Mönchengladbach und der HSV als die beiden größten Abstiegsfavoriten gelten, was angesichts ihrer bisherigen Leistungen kaum überrascht. Die Analyse betont, dass beide Clubs in den kommenden Spielen dringend Punkte benötigen, um den Abstieg zu vermeiden.
Eine überraschende Vorhersage liefert der Supercomputer für den SC Freiburg, der auf Rang 4 der Bundesliga‑Tabelle prognostiziert wird – ein Platz, der die Champions‑League‑Qualifikation bedeutet. Freiburgs starker Saisonstart mit drei Siegen legt die Basis für diese überraschende Platzierung.
Der FC Bayern liegt in der realen Tabelle zwar noch zwei Punkte hinter dem BVB, doch die KI‑Prognose gibt den Münchnern eine Titelchance von 79 Prozent. Für die direkte Abstiegszone nennt die Analyse Paderborn, Hamburg, Union Berlin und Borussia Mönchengladbach als die vier Teams mit der höchsten Absturzwahrscheinlichkeit. Sollte der BVB die Führung behalten, könnte die Prognose für den Titelkampf noch stärker zugunsten der Münchner ausfallen.