Super League‑Duell beendet St Gallens Serie, während Seoane sich erholt
In der 11. Runde der Super League haben die BSC Young Boys endlich die Serie von St. Gallen mit einem 2‑0 Heimsieg im Wankdorf beendet, während FC Zürich und Servette jeweils 2‑1 bzw. 2‑0 Siege errungen haben, was einen Tag schweizerischer Erfolge unterstreicht.
YB brechen die Durststrecke in Bern
Die BSC Young Boys dominierten die erste Hälfte, bestimmten das Spiel und erzielten das erste Tor vor der Halbzeit. Assistenztrainer Matteo Vanetta leitete die Mannschaft von der Bank aus, da der Berner Mannschaft das letzte entscheidende Element vor dem Tor fehlte.
Edimilson Fernandes erhielt in der 78. Minute eine direkte rote Karte nach einem Zweikampf mit Lukas Görtler, bei dem der Kapitän von St. Gallen mit dem anderen Fuß getroffen wurde, eine Entscheidung des Schiedsrichters Lukas Fähndrich. Die Platzverweis verschaffte den Gästen einen kurzen Aufschwung, obwohl sie bis zu diesem Zeitpunkt nur 30 Prozent Ballbesitz hatten.
Sieben Minuten vor Schluss parierte Cédric Zesiger einen späten Schuss am Pfosten und bewahrte das Nulltor. Trotz der roten Karte hatte St. Gallen nur wenige Chancen und konnte das Tor nicht erzielen.
Gerardo Seoane konnte nach einem Krankenhausaufenthalt am Freitag wegen Schwindel und einer Innenohr‑Nervenentzündung nicht an der Seitenlinie sein. Der 47‑jährige verließ das Krankenhaus am Samstagnachmittag und wird voraussichtlich nächste Woche seine Aufgaben im Wankdorf wieder aufnehmen.
Servette sichert Sieg dank Traumtor, Vaduz bleibt ohne Auswärtspunkte
Andere Schweizer Clubs ebenfalls siegen
FC Zürich besiegte Luzern zu Hause mit 2‑1, während Servette den aufgestiegenen Vaduz mit 2‑0 auf eigenem Platz schlug. Beide Ergebnisse erhöhten die Schweizer Bilanz an Siegen am selben Spieltag.
St. Gallen wird am folgenden Samstag Servette in seinem heimischen Stadion empfangen, und die BSC Young Boys werden am darauffolgenden Tag FC Zürich im Wankdorf begrüßen. Die kommenden Begegnungen halten den Super League‑Kalender eng getaktet.
Lewin Blum, der 25‑jährige Mittelfeldspieler, verlängerte seinen Vertrag mit den BSC Young Boys bis 2029, nachdem er das Spiel gegen St. Gallen wegen einer Gelben Karte verpasst hatte. Blum durchlief das Jugendsystem des Vereins, verbrachte eine Leihperiode bei Charleroi und hat 149 Ligaspiele für die Berner Mannschaft absolviert.
Historisch hatte St. Gallen 20 Jahre lang keinen Sieg in Bern errungen, bis zur vorherigen Saison, als sie zweimal am Wankdorf – zweimal gegen die BSC Young Boys und einmal im Pokalfinale gegen Stade‑Lausanne‑Ouchy – triumphierten. Die Niederlage in der 11. Runde dieser Saison setzte ihre dürre Phase fort.