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Substanzlose Vorwürfe Klopp lassen Kimmich unbeirrt weiterspielen

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Substanzlose Vorwürfe Klopp lassen Kimmich unbeirrt weiterspielen

Im warmen Licht des Thessaloniki-Stadions steht Bundestrainer Jürgen Klopp, während die Medien um Joshua Kimmich diskutieren. Nach durchwachsenen Auftritten gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) geriet Kimmich schnell in die Kritik, und betonte seine zentrale Rolle im Team.

Kimmichs Auftritte und wachsende Kritik

Joshua Kimmich zeigte nach dem 1:1‑Unentschieden gegen die Niederlande und der 0:1‑Niederlage gegen Griechenland beim DFB‑Team nur durchwachsene Leistungen. Die Medien kritisierten ihn schnell und stellten seine Bedeutung für das Team infrage. Das von Alexander Hassenstein illustriert die Szene.

Gleichzeitig überzeugte das Mittelfeld‑Trio aus Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und Florian Wirtz im 2:0‑Sieg gegen Serbien. Die Kritiker fragten daraufhin, ob Kimmich in der deutschen Zentrale überhaupt noch benötigt werde. Diese Debatte gewann an Lautstärke.

Klopp verteidigt Kimmich und spricht über Konkurrenz

Jürgen Klopp ließ sich auf die Diskussion nicht ein und erklärte vor der anstehenden Partie in Thessaloniki, Kimmich bleibe eine der Säulen im Team. „Ihr merkt ja, dass es extrem schwierig ist, nicht weil ich eine Geschichte klein halten will oder groß machen möchte oder so, sondern weil ihr einfach eine Geschichte machen wollt“, kritisierte er die Medien. Er betonte, dass die Konkurrenz im Mittelfeld langfristig die Qualität des Teams steigere.

Der Trainer betonte zudem die Bedeutung des Konkurrenzkampfes: „Jetzt stellt euch vor, wir hätten in Deutschland genau drei Mittelfeldspieler. Genau drei. Warum soll dann nur ein Spieler immer spielen? Man muss ja auch gut drauf sein, um zu spielen.“ Damit wolle er die Qualität des Teams langfristig steigern.

Klopp fügte hinzu, dass Belastungssteuerung und die Anpassung an den Gegner ebenfalls zentrale Themen seien. Er warne davor, sich auf ein festes Elf oder ein festes Mittelfeld‑Trio zu versteifen, da dies dem Team nicht helfen würde. Er betonte, dass die Belastungssteuerung individuell auf jeden Spieler abgestimmt sei.

Ex‑Weltmeister Pierre Littbarski unterstützte Kimmichs Qualitäten in einem Interview und hob seine hervorragenden Chipbälle hervor, die kein anderer Spieler beim DFB so perfekt an den Mann bringe. Der ehemalige Weltmeister, der 1989 den Titel gewonnen hatte, hob Kimmichs Technik besonders hervor.

Zum Abschluss lachte Klopp und sagte: „Ich habe keine Chance, die Frage so zu beantworten, dass ihr es nicht schafft, daraus trotzdem euer Ding zu machen. Also, ich gebe auf. Offiziell, jetzt schon. In dem Thema gebe ich jetzt auf. Macht, was ihr wollt.“ Damit signalisierte er, dass er die mediale Debatte nicht weiter befeuern wolle.

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