Bundesliga
Stuttgart zwingt Borussia Mönchengladbach zu letzter Chance auf Sieg
Rene Nijhuis berichtet aus dem heimischen Stadion von Borussia Mönchengladbach, wo am Freitagabend eine gespannte Atmosphäre herrscht, denn die Fohlen stehen im siebten Bundesliga‑Spieltag vor dem VfB Stuttgart und brauchen dringend noch schon die ersten Punkte, um einer Serie von Auftaktniederlagen ein Ende zu setzen.
Druck vor Stuttgart
Gegen den VfB Stuttgart müssen die Fohlen am Freitagabend die ersten Punkte einfahren. Andernfalls würden sie einen Negativ‑Rekord für die meisten Auftaktniederlagen in Folge aufstellen. Die Situation wird durch weitere Verletzungen verschärft, denn Stürmer Isac Lidberg hat sich in der Woche verletzt, nachdem er bereits den ebenfalls verletzten Tim Kleindienst vertreten hatte. Die Mannschaft ist zum Siegen verdammt und muss die Chance nutzen.
Machinos letzte Chance
Trainer Alexander Blessin muss erneut umbauen, weil die Offensivoptionen stark eingeschränkt sind. Shuto Machino, der im vergangenen Sommer für acht Millionen Euro von Holstein Kiel verpflichtet wurde, hat bislang nur etwa ein Fünftel der möglichen Bundesliga‑Minuten absolviert. Bei Gladbach bleibt die Ausgangslage angespannt, und seine Zukunft ist ungewiss.
Nach dem Derby gegen Köln erhielt Machino von Blessin eine klare Ansage. „Shuto hat von mir nach dem letzten Spiel in Köln eine Ansage bekommen, das hat uns überhaupt nicht gefallen. Gegen Hoffenheim hat er es nach seiner Einwechslung aber gut gemacht. Er hat versucht, Energie in die Mannschaft zu bringen“, erklärte der 53‑jährige Trainer.
Hinter Machino wartet bereits der 19‑jährige Youngster Iaia Manco Danfa, der nach seinem Bundesliga‑Debüt gegen Hoffenheim viel Lob erhielt. „Ich habe keine Angst davor, junge Spieler ins kalte Wasser zu werfen. Iaia hat gute Ansätze gezeigt und wird wieder im Kader stehen – aber nicht von Beginn an spielen“, betonte Blessin.
Für Borussia Mönchengladbach bedeutet ein Sieg gegen Stuttgart nicht nur die dringend benötigten Punkte, sondern auch die Vermeidung eines historischen Negativ‑Rekords. Ein Sieg könnte zudem das Selbstvertrauen der gesamten Truppe stärken und den Druck von Blessins Umstrukturierungsplänen nehmen.