Bundesliga
Stuttgart löst nach 4:1‑Niederlage Abwehr‑Alarm des Köln‑Bosses aus
Nach einer spektakulären 3:2‑Sieg gegen die TSG Hoffenheim herrte im 1. FC Köln im Bundesliga kurzzeitig Euphorie, doch am Freitagabend nach dem Spiel wurde diese Windeseile von einem 4:1‑Ergebnis gegen den VfB Stuttgart zerschlagen – ein klarer Abwehr‑Alarm, den Köln‑Boss Thomas Kessler sofort aussprach und die Mannschaft musste die Niederlage akzeptieren.
Stuttgarts klare Überlegenheit
Die Schwaben schickten die Domstädter mit 4:1 zurück nach Köln und dominierten die Partie dabei über den Großteil der Spielzeit, wobei sie bereits in den ersten 15 Minuten nach der Pause das erste Tor erzielten.
Die Führung kam bereits in der ersten Halbzeit, als die Schwaben nach der Pause das zweite Tor zum 2:0 hinzufügten und damit das Spiel praktisch entschieden hatten.
Kölner Defensivprobleme im Fokus
„Unterm Strich haben wir das Spiel völlig verdient verloren“, sagte Köln‑Boss Thomas Kessler am Abend nach dem Spiel und ergänzte: „Der VfB war nicht unsere Kragenweite.“ Der Abwehr‑Alarm war damit eindeutig.
Neuzugang Luka Lochoshvili erlebte einen rabenschwarzen Abend: Er stand häufig falsch, verlor einfache Bälle und wurde von Bilal El Khannouss bereits zum 0:1 getunnelt.
Trainer René Wagner fasste nach dem Spiel zusammen: „Das 1:0 hätten wir auf jeden Fall besser verteidigen müssen, das 2:0 kann man strukturell besser lösen, beim dritten Tor kann man auch cleverer sein.“
Der 1. FC Köln hatte bereits in der letzten Saison die viertmeisten Gegentore der Liga und steht nach zwei Bundesliga‑Spielen wieder bei sechs Gegentreffern. In Stuttgart erreichte nur Jahmai Simpson‑Pusey annähernd Normalform, während Alessio Castro‑Montes und Gideon Mensah auf den Flügelpositionen ebenfalls schwächelten.
Im kommenden Heimspiel gegen Werder Bremen sollte sich die Kölner Defensive schleunigst sattelfester präsentieren, um weitere Abwehr‑Probleme in der Domstadt zu vermeiden.