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Sturms späte Treffer führt Grazer Mannschaft im Samstag über Altach
Unter den hellen Lichtern des Stadions Graz‑Liebenau am Samstagabend beobachtete ein Meer aus 14.715 Fans, wie Seedy Jatta den Anschlusstreffer für den Sturm erzielte, sein zweites Tor in der 78. Minute, das einen 1‑0 Sieg im Bundesliga‑Heimspiel gegen Altach besiegelte.
Erste Hälfte: Altach in Kontrolle
Altach dominierte die erste Hälfte, schuf zahlreiche Chancen und hielt den Sturm auf der Defensive. Der Vorarlberger Stürmer Patrick Greil testete den Sturm‑Torhüter Daniil Chudjakow, während Ousmane Diawara einen Freistoß verfehlte. Die Altach‑Mannschaft hielt die Führung in der ersten halben Stunde, bevor die Gäste schließlich ins Spiel kamen.
Jattas entscheidender Treffer
In der zweiten Hälfte steigerte der Sturm seine Intensität, und Seedy Jatta trat als Goldtorschütze hervor. Nachdem ein Eckstoß in der 69. Minute aberkannt wurde, köpfte Jatta das Abprallen in der 78. Minute, sein entscheidendes Tor, das die steirische Mannschaft rettete.
Punkte, Rang und Transferauswirkungen
Der Sieg brachte dem Sturm sieben Punkte aus drei Spielen ein und hob das Team vorübergehend auf Rang zwei in der Tabellenführung. Altach hingegen bleibt bei drei Punkten, was ihren SCR‑Trainer Ognjen Zaric Arbeit zum Nachholen gibt.
Trainer Fabio Ingolitsch stellte eine Mannschaft auf, in der Jeyland Mitchell fehlte, der kurz vor einem Transfer steht. SCR‑Trainer Ognjen Zaric erklärte, dass Mitchell ausgelassen wurde, weil seine Konzentration für das Altach‑Spiel nicht zu 100 % war,
Altach erlitt einen weiteren Rückschlag, als der Offensivspieler Yann Massombo sich weigerte, nach Graz zu reisen. Der Vorfall, den Sportdirektor Philipp Netzer als „kurios und absolut nicht in Ordnung“ bezeichnete, ereignete sich nach einem Telefonat am Tag vor dem Spiel, wodurch Massombo den Bus verpasste.
Das Spiel zeigte mehrere wichtige Paraden: Chudjakow verhinderte Versuche von Vesel Demaku und Srdjan Hrstic, während SCR‑Keeper Dejan Stojanovic von Luca Weinhandl gefoult wurde. Das entscheidende Tor kam per Kopfball, nicht per Fußschuss, und der Schlusspfiff markierte das Ende eines hart umkämpften Heimspiels. Bildnachweis: SCHERIAU.
Blick nach vorn: Der Sturm wird am nächsten Samstag Austria Lustenau zu Hause empfangen, während Altach TSV Hartberg im eigenen Stadion begrüßt. Die Koordinatoraufgaben werden sich verschieben, da beide Teams sich auf die kommenden Spiele vorbereiten, im Trainingsgelände und bei den Erwartungen der Fans.