Bundesliga
Stiller lehnt Wechsel zu Bundesliga-topklub ab – Glück im unglück
Alex Grimm/GettyImages – Beim VfB Stuttgart atmete man auf, als die Diagnose für Angelo Stiller kam. Der 25‑jährige Mittelfeldspieler hatte sich in der ersten Halbzeit nach einem Zusammenstoß mit Ozan Kabak am Knie verletzt und nur eine Prellung erhalten. Trotz der Verletzung lehnte er den Wechsel zu einem Bundesliga‑Topklub ab.
Knieprellung statt schwerer Verletzung
Der Zusammenstoß mit Ozan Kabak in der Halbzeit führte zu einer Knieprellung, die trotz Schmerzen nur eine kurze Ausfallzeit bedeutet. Die Diagnose bestätigte, dass keine schwerwiegende Bänderverletzung vorliegt. Damit bleibt Stiller für den VfB Stuttgart in dieser Saison weitgehend verfügbar. Der Vorfall ereignete sich im Spiel gegen die TSG Hoffenheim.
Vertragsklausel und Zukunftsoption
Stiller gilt im Mittelfeld der Schwaben als unersetzbar, weshalb die Nachricht für den VfB enorm wichtig ist. Laut Sport zeigten neben Real Madrid auch Bayer Leverkusen Interesse an dem 25‑jährigen. Sport‑Geschäftsführer Simon Rolfes kontaktierte die Berateragentur, um einen Wechsel auszuloten. Doch Stiller blieb standhaft und entschied sich, beim VfB zu bleiben.
Nach kurzer Bedenkzeit lehnte Stiller den Wechsel zu einem Bundesliga‑Topklub ab, weil ihm der europäische Wettbewerb wichtig war. Mit dem VfB spielt er in der Champions League, während ein möglicher Schritt zu Leverkusen nur die Europa League bedeuten würde.
VfB Stuttgart muss 40 Millionen Euro einspielen – fünf Stars bringen Geld
Im Vertrag des Mittelfeldstrategen steht eine Ausstiegsklausel von 37 Millionen Euro, die der VfB für 3,5 Millionen Euro aktivieren könnte. Die Laufzeit reicht noch bis 2028, sodass ein Verkauf im kommenden Sommer erneut realistisch wäre. Die Klausel gilt jedoch nicht für die Wintertransferperiode, was dem VfB in dieser Saison Sicherheit verschafft.
Im kommenden Sommer könnte ein Abgang wieder akut werden, weil die finanzielle Schwelle dann niedriger erscheint. Sollte Bayer Leverkusen erneut Interesse zeigen, könnte die Situation neu bewertet werden.
Trotz des Unglücks beim Zusammenstoß bleibt Stiller ein Glücksfall für Stuttgart, da er das Team nicht langfristig schwächt. Die Mannschaft kann sich nun auf die laufende Champions‑League‑Kampagne konzentrieren.