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Stand der Gladbachs Trainersuche lässt schnelle Lösung vermissen

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Stand der Gladbachs Trainersuche lässt schnelle Lösung vermissen

Borussia Mönchengladbach sucht weiterhin nach einem Nachfolger für Trainer Eugen Polanski. Sportchef Rouven Schröder betont, dass bislang keine schnelle Lösung in Sicht sei. Jan‑Moritz Lichte übernimmt das Interimsamt für das Spiel gegen Mainz am Samstagnachmittag, bevor in der Länderspielpause ein neuer Cheftrainer bestellt wird. Foto: Fabio Patamia/GettyImages.

Schröder hatte bereits angekündigt, dass die Suche über das eigene Land hinausgehen solle, um den passenden Kandidaten zu finden. Gleichzeitig warne er, dass nicht garantiert sei, dass eine große Lösung tatsächlich an Land gezogen werden könne. Damit soll sichergestellt werden, dass Borussia nicht nur im heimischen Markt, sondern auch international die besten Kandidaten prüft.

Domenico Tedesco, 41, fällt damit wahrscheinlich von der Kandidatenliste. Laut wolle er derzeit keinen neuen Job annehmen und lieber eine kurze Pause einlegen, obwohl eine lange Länderspielpause bevorsteht. Der ehemalige Bologna‑Trainer sei überraschend entlassen worden und grundsätzlich verfügbar gewesen. Seine frühere Entlassung bei Bologna wirft Fragen zur langfristigen Stabilität auf.

Ein weiteres mögliches Ziel, Dino Toppmöller, befindet sich in einer ähnlichen Lage. Der Ex‑Frankfurt‑Coach wurde vom französischen RC Lens entlassen und müsse sich nach der frischen Trennung erst an die neue Situation gewöhnen. Die Trennung von Lens erfolgte nach nur kurzer Zusammenarbeit, was die Situation für Toppmöller zusätzlich erschwere.

Ole Werner und Jens Wissing stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Werner genießt seine fußballfreie Zeit und habe noch keine neue Aufgabe im Blick, während Wissing einen lukrativen Vertrag bei Al‑Ittihad in Saudi‑Arabien unterschrieben hat. Beide Trainer haben in der Vergangenheit positive Beziehungen zu Gladbach gepflegt, doch der aktuelle Zeitpunkt sei ungünstig.

Interimscoach Jan‑Moritz Lichte übernimmt

Lichte, bislang Assistenztrainer, wird das Team am Samstag gegen Mainz leiten. Die Entscheidung sei eine Übergangslösung, bis in der bevorstehenden internationalen Pause ein dauerhafter Trainer gefunden wird. Lichte wird von Schröder als zuverlässiger Übergangslösung betrachtet.

Schröder plant konkrete Gespräche mit zwei bis drei Kandidaten und bewertet die aktuelle Ausgangslage positiv. Er betont, dass Borussia trotz drei Niederlagen nach wie vor die Möglichkeit habe, eine erfolgreiche Saison zu spielen.

Schröders Einschätzung zum Trainermarkt

Schröder räumte ein, dass der Zeitplan nicht immer mit den persönlichen Plänen der Kandidaten übereinstimme. Auf die Frage nach dem Zeitplan antwortete er: „Manchmal ist es auch so, dass etwas nicht in der Timeline passt oder es andere Gründe gibt. Das ist ein normaler Prozess.“

Er betonte zudem, dass Borussia trotz der jüngsten Niederlagen weiterhin als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werde. „Es ist ein Trainermarkt, der wahrnimmt, dass Borussia ein attraktiver Arbeitgeber sein kann. Wir haben einen klaren internen Ablauf und sind mit dem Stand der Dinge zufrieden. Wir sind in guten Gesprächen“, fügte er hinzu.

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