Stammspieler Fragezeichen bei Schalke – Ljubicic fehlt, Karius unklar
Der FC Schalke 04 muss vorerst auf einen Stammspieler verzichten, während beim Trainingsauftakt vor dem Heimspiel gegen die SV Elversberg ein weiteres Fragezeichen über Torhüter Loris Karius schwebt. Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic hat sich beim 3:1‑Auswärtserfolg gegen Union Berlin am linken Knie verletzt und steht die Königsblauen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.
Ljubicic fehlt wegen Knieverletzung
Der 28‑jährige Mittelfeldspieler musste bereits nach 21 Minuten in der Partie gegen Union Berlin das Spielfeld verlassen. Die Verletzung am linken Knie wurde als schwerwiegend eingestuft, sodass der Verein laut Angaben des Trainers Miron Muslic ihn „bis auf Weiteres“ nicht zur Verfügung hat. Der Ausfall des Stammspielers stellt einen erheblichen Verlust dar und Schalke muss in den kommenden Wochen ohne Dejan Ljubicic planen. Die Mannschaft muss nun auf andere zentrale Mittelfeldoptionen zurückgreifen.
Karius bleibt im Unklaren
Torhüter Loris Karius fehlte am Dienstag beim Mannschaftstraining und absolvierte stattdessen ein individuelles Training im Profi‑Leistungszentrum des Vereins. Nach Angaben des Vereins ist nicht klar, ob körperliche Beschwerden oder eine gezielte Belastungssteuerung dahinterstecken. Die Trainerstaffel beobachtet seine Trainingsbelastung genau, doch es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass sein Einsatz gegen die SV Elversberg gefährdet sein könnte.
Durch die Verletzung fällt Ljubicic auch für die österreichische Nationalmannschaft aus, sodass Nationaltrainer Ralf Rangnick auf eine Nominierung verzichtete. Zwei seiner Vereinskollegen, Junior Adamu und Maximilian Wöber, wurden hingegen für die UEFA Nations League berufen, während die österreichische Nationalmannschaft nun auf andere Spieler im Mittelfeld zurückgreifen muss.
Das Spiel gegen die SV Elversberg findet am Sonntag um 17:30 Uhr im heimischen Stadion zur angegebenen Zeit statt. Das Spiel gilt als wichtige Probe für die Defensive vor dem Saisonstart. Nach der Partie folgt die Länderspielpause, die Schalke zusätzliche Zeit für die Genesung von Ljubicic verschafft.
Solange Ljubicic nicht wieder einsatzbereit ist, muss Trainer Miron Muslic auf andere Optionen im Mittelfeld zurückgreifen. Die Situation verdeutlicht, dass Schalke sowohl im Kader als auch in der Vorbereitung mit Unsicherheiten jongliert und die Notwendigkeit einer tieferen Kaderbreite unterstreicht.